Pemisylvanischc Convention, 1837. 127
Committee-Derichte jttm Schweigen zu bringen, welche man zu diesemBehufe verfaßt habe. Er fordere alle Freunde von Reform auf, wie vieloder wie wenig Reform sie auch wünschen möchten, diesemVersuche, dcrEnk-scheivnng der Eonvcntion vorzugreifen, sich zu widersetzen. Er hoffe, siewurden sich nicht weiter i» oie Fallstricke der Gegner aller Reform hiuciß-führen lassen. Er vertraue, sie wurden jetzt heraus kommen und die Eom-mittccn ihre Stimme hören lassen, waö auch diese Stimme sein möchte.
Der Herr von Allcgbeny sagt, wir seien nicht bereit, unsere Mcinnn-s>en über die mannichfaltigcn Verbcsserungs-Vorschlägc zu äußern. SeineAnsicht habe sich seit seiner Ankunft allhicr durch llnterredungcn äußerehalb der Eonvcntion geändert. Hr. B. fürchtete, diese Einflüsse außer-balb der Eonvention 'würden die Verhandlungen der Eonvcntion weitmehr controliren, als Alles was in ihr gesagt würde; und jetzt, ehe dieseEinflüsse den Ansichten und Meinungen der Glieder eine schiefe oder cnt-fchicdcnc Richtung gegeben, habe er ein heftiges Verlangen, daß man miteinander von Angesicht zu Angesicht sich bespreche—zu diesem Zwecke seienAlle hierher geschickt, und nicht um sich in Eomittecn zu vcrtbeilcn, welchebcimlich geleitet würden, und dann wiederum Andere beimlich leiten soll-ten. Man habe bereits gesehen, wie schwierig es sei, irgend eine Verän-derung in dem Bericht einer Eommiktcc zu bewirken, selbst wenn die Notb-wcndigkeit der Veränderung von Allen zugegeben werde; man habe gese-hen, welche Kunstgriffe, welche arglistigen Anschläge und welche heimlicheVerabredungen—nöthig seien, um die Entscheidung dieser Eonventionzu umgehen und den Bericht dieser Eommittce zu verwirklichen. Wollewan denn, mit dieser Erfahrung vor Augen, in die Netze anderer Eom-witteen sich verlocken lassen, welche schon vermöge ihrer Zusammensetzung,wenn nicht anderweitig angewiesen, keine Verbesserungen, oder doch nurwlche cinberichten würden, deren Vorschlag zur Annahme deö Volks vonPennsylvanicn demselben Hohn sprechen hieße.
.Hr. M e r r i ll, von llniou, sagte: Meine besondere Lage bcssimmtwich zu sprechen. Ich war gestern dafür, daß man sich in Eommittce desGanzen begebe. Die Eonvention entschied anders, und ich unterwerfewich immer der Mehrheit. Ich lernte so viel Repnblicanismus in meineräugend. Meine eignen Vorschläge wurden angeboten, ohne die Vermuth-üng, daßsie größere Beachtung finden würden. Der Herr (Hr. I ng er-so ll) vor mir war gestern gegen eine Eommittce des Ganzen, aber heutelcheint er es für keine so üble Sache anzusehn. Die Vorschläge des Herrnüau Butlcr (Hr. Purvrance) mögen verbessert und andere Nor-lchlägc auf dieselben gehäuft werden, bis wir in unauflösbare Verwirrung^rathen. Ich bin gegen eine Erwägung dieser Vorschläge, bis die Eom-wlttcen berichten. Wir können alsdann die Berichte als Anfangspunkteww als zu erwägende, zu verbessernde oder anzunehmende Dinge bctrach-
Jch bin überdies gegen diese beständige Veränderung der Verfahrungö-art. Wenn die Eonvention die Beobachtung eines Verfahrens beschlossenüak, so wünsche ich, daß es befolgt werde. Wozu dient eine Eommittce,wenn wir ihr Vorschriften ertheilen sollen ?
Es macht mir Vergnügen, den Herrn von Allcgheny (Hrn. F o r w a r d)lagen zu hören, er sei nicht Willens, über diese Vorschlägen zu stimcn—Ichverweigerte meine Bereitwilligkeit, ehe ich erwählt war — Ich kam hicher,