Band 
Band I.
Seite
435
JPEG-Download
 

435

Pennsylvamsche Convention, 1837.

Hr. Cor hoffte, der Vcrschiebungs-Vorschlag werde angenommen wer-den, weil er glaube, dieser Bericht sollte von der Convention mißbilligtwerden. Er sei in dieser Boziehung mit dem Herrn von Adams einerleiMeinung, und er bedauere mit ihm,'daß solch ein Docnment zudieserZeitder Convention vorgelegt worden. Mein Herr, es wurde uns von eini-gen Herren gesagt, daß diese Convention versuchen möge, irgend eine Ab-hülfe für die bestehenden Uebel zu bestimmen. Er wolle den Herren fa-sten, daß es außer der Gewalt dieser Convention und außer der Gewaltwqend eines Staates liege, eine solche Abhülfe zu bestimincn. Das Ue-bel rühre nicht von irgend einem einzelnen der verschiedenen Staaten her;noch rühre es von irgend zwei oder drei Staaten her. Aber, Sie wissen,-Hrrr Präsident, und uns Asien, die wir irgend etwas wissen, ist es be-ch">it, wo es herrührt; und wir wissen Alle, daß die Abhülfe und Er-leichterung von derselben Seite und aus derselben Quelle kommen mns-s'n, und wenn sie nicht daher kommen, so könne» sie überhaupt nicht kom-men. Pgir alle wissen, daß es eine Zeit gab, da nicht mehr als dreißigMillionen in Gold und Silber im Lande waren ; und zu jener Zeit hattenr« lr ' ' n ' f ««r wenigen Banken, einen vollkommen gediegenen und sicherenGeldumlauf. Mein Herr, wir wissen auch, daß niemals eine Zeit war,wo in Geld-Angelegenheiten ein größerer Grad von Vertrauen im Landebestand, als zur Zeit, da zuerst der Krieg gegen die Vereinigten StaatenBank angefangen wurde. Wir wissen, daß der Geldumlauf nie gesünderwar, als zu jener Zeit; aber eine Reihenfolge von Versuchen wurde an-stefangen, um eine Classe von Leuten zu begünstigen, welche das Interessedes Landes entweder außer Acht ließen, oder zu unwissend wäre,?, um esgehörig zu verstehen. Ein Versuch geschah nach dem andern, bis dasLand in die größten Schwierigkeiten verwickelt wurde. Jetzt hat man dieNarrenposse'dcS Gold-Versuches aufgeführt, und was ist die Folge gewe-? Nun, die Folge ist gewesen, daß, anstatt daß Gold in allgemeinen"mlauf kain, das Land an den Rand des Verderbens gestürzt wurde;""d dennoch hören wir von Herren, daß dirs allein von der Errichtungvon Banken herrühre! Aber, mein Herr, wenn wir die Ursachen undWirkungen dieser Angelegenheiten untersuchen, so müssen wir wissen, daßU'e unschickliche Einmischung in den Geldumlauf des Landes die alleinigeUrsache hiervon war ; und vermöge der uns zu Gebote stehenden Ersah-wissen wir sehr wohl, daß ohne ein großes Schwungrad, welchesn Geldumlauf rcgulirt, niemals ein gesunder Umlauf cmgefüh t wcr-w.!( Herren schienen von Gold und Silber als dem einzig

^ ^mäßigen Geldumlauf zu sprechen, und daß alles Andere ein Betrugdas ^rlk fei. Wie würde es aber mit Ihnen stehen, angenommen,cin-i . Millionen in Gold und Silber im Lande sind, wenn dies derWr/T m ^ ur ” wäre; und da die Regierung zwischen vierzig und fünfzigaus cm 1 ? 1 ' " t,wlcv jährliche Einkünfte hat, wo soll, wenn diese SummeÄ" Umlaufe gezogen und in den Staatsschatz niedergelegt wird,neu ^^dumlanfstin, um allen Ihren Handelsverpflichtungen zu begeg-ges^- -Herren hatten auch ein Langes und Breites hinsichtlich des Volkeswürd- £ lt i, f* 5 durch diesen Lumpen-Umlauf betrogen würde: und was

--5 Lage der arbeitenden Classen sein, wenn die unverdauten und^ re £ c ? >r Herren rur Ausführung kämen? Wahrlich,den Arbeiter würde nicht mehr als fünf und ; ranzig Cents

<ag erhalte»; und doch soll dies zum Besten des Volkes geschehen—