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Band I.
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Verhandlungen und Debatten.

Er möchte die Herren fragen, ob sie einen Richter haben wollte», dereinen Rccbtsfall mit feierlichem Ernste erwöge, wenn das betheiligte In-dividuum ihm sagen könne, es frage den Henker nach seiner Entscheidung,da es die Gesetzgebung auf seiner Seite habe ? In welche Lage würdedas Land versetzt werde», wenn Sie zu einem solchen Zustand der Dingekommen sollten? Man hat uns gesagt, daß die Gesetzgebung viele Ge-setze der Art passirt habe, welche viel Gutes gestiftet; aber, mein Herr,wie konnten wir wissen, daß sie nicht zu gleicher Zeit auch viel Schadenstifteten. Ist irgend ein Herr mit irgend einigen der Wirkungen dieserGesetze bekannt, ausgenommen in den Fällen, aufweiche sie gegründetwaren. Würde irgend Jemand glauben, daß durch die Wirkung des zurErleichterung eines Biedermannes in Ehester Eaunty passirten Gesetzeseine liebenswürdige Familie von weiblichen Personen aus ihren Besitzun-gen vertrieben und der kaltherzigen Mildthätigkeit der Welt preisgegebenwurde. Ja, mein Herr, Frau M e r c e r hatte, beinahe ein und zwanzigJahre lang, Eigenthum in Lancastcr Eaunty besessen, als die Acte von1826 passirt wurde, welche sie aus ihren Besitzungen verstieß, und ohnealle Mittel zu ihrem Unterhalte der Barmherzigkeit der Welt überließ.Dies sind die Wirkungen von Gesetzen von dieser Natur; wenn sie einenEinzelnen begünstigen, so fügen sie zahlreichen Familien unersetzlichenSchaden zu. Während Frau M e r c e r in vollkommener Sicherheit, imvollen Besitze ihres Eigenthums, unter den Gesetzen ihres Landes war,kommt ein Herr von Ehester nach Harrisburg mit einer elenden Rechts-sache, und erwirkt die Passirung eines Gesetzes zu seiner Erleichterung,und kaum ist dieses Gesetz passirt) so wird eine andere Familie, welchenichts von dem Gesetze wußte, und keine Kenntniß von dessen Passirunghatte, durch seine Wirkung von Haus und Hof verjagt; und, wie vieleFälle ähnlicher Art es sonst noch geben mag, kann Niemand sagen. Nun,mein Herr, ist die Ausübung dieser Gewalt nicht ein Eingriff in die Ge-richte barkeit? Ja, mein Herr, es heißt im eigentlicl en Sinne des Wor-tes in Ihre Eourtcn hineinschreiten und den Richtern sagen, daß sie nichtdiese und jene Entscheidungen aussprechen sollen. Diese Art Gesetzge-bung hat auch eine Tendenz, Ihre Gerichtsbarkeit dem Willen der Ge-setzgebung zu unterwerfen. Sie zwingen sie vielleicht, in einigen Fällenzn entscheiden, daß dieses Gesetz kein rückwirkendes Gesetz sei und daß esblos auf Eriminal-Fälle Anwendung leide, während ihr richtigeres Ur-theil ihr das Gegentheil würde gesagt haben. Gesetzt in dem Falle derFrau M e r c e r,' sie hätte das Eigenthum verkauft und das Geld dafürerhalten, und dann wäre diese Acte passirt worden, so würde das Resul-tat gewesen sein, daß der Mann, welcher für sein Land ehrlich bezahlthatte, davon vertrieben, und einem unschuldigen, ehrlichen Manne eindauernder Schade zugefügt worden, ohne daß ihm irgend ein Mittel zurAbhülfe übriggeblieben wäre. In Bezug auf die Falle in dem EauntyAork wurde, in Folge der Mißgriffe einiger der Eaunty - Beamten, eineganze Masse von UrtHeilssprüchcn fehlerhaft gefunden. Um diesen Miß-griffen abzuhelfen, paffirte die Gesetzgebung ein Gesetz zur Erleichterungder benachthciligten Personen, aber die Passirung jenes Gesetzes beein-trächtigte ohne Zweifel eine weit größere Anzahl Personen, als dadurchbegünstigt wurden. Wenn solche Gesetze nöthig seien, so wünsche er einallgemeines Gesetz über den fraglichen Gegenstand zu passiren und es derGerichtsbarkeit zu überlassen, diese Sache in Ordnung zu bringen. Im