Band 
Zweiter Band.
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Anhang. 345

begnügt sich daher, unter denselben nur folgende anzuführen:den Palast des Grafen von Alberto, die Villen Guadagniund Guiccardini, den Palast von steril die

Kirche der Theatiner, das Kloster von 8antu lVlariu steril^nZeli, den Palast von Joh. Bapt. Strozzi, den PalastCapponi, einen der schönsten von Florenz , den Palast Maru-celli u. s. w. Andere merkwürdige Arbeiten geben neue Be-weise von der Mannigfaltigkeit seines Talents. Man rühmtunter Anderen die geschickte Restauration in den Construktionenvon 8anta Alaria clel kiore, so wie die Erneuerung einerbedeutenden Anzahl von Gebäuden oder Palästen, die seineraußerordentlichen Geschicklichkeit in der Verjüngungskunst ver-alteter Gebäude hinsichtlich der Verzierung und der Soliditäteine neue Existenz verdankten.

Berettini (da Carton«). Bekannt unter dem NamenCartone. Seine Hauptansprüche auf Celebrität beruhen un-streitig auf seiner Malerkunst. Aber der Geschmack seinesJahrhunderts, obgleich von der Großartigkeit der Denkmälerdes vorhergehenden schon abgefallen, verhindert nicht, anzuer-kennen, was man der Geschicklichkeit und den Talenten diesesKünstlers zu danken bat. Als Maler muß man ihn besondershinsichtlich seines Genie's in der Dekoration beurtheilen, undden nämlichen Maasstab der Kritik auch als Architekt auf ihnanwenden, und ihn beloben, daß er sich von den Mißbräuchenund Verirrungen, welche in Italien das siebenzehnte Jahr-hundert bezeichnet, sehr weit entfernt gehalten. Obgleich manseine Architektur nicht als Muster aufstellen kann, hat Cartonedennoch mehr als ein Denkmal hervorgebracht, das sich durcheinen eleganten Styl und oft durch sinnreiche Compositionenempfiehlt. Sein bestes Werk ist zu Rom die Kirche von8suts Claris clella psee, die er in mehreren Theilen über-arbeitet und vor derselben eine der elegantesten Fanden auf-geführt, die man unter den Vorderseiten von Kirchen nur