Band 
Zweiter Band.
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Anhang.

finden kann. Auch muß man seines Portals von 8ants Aisriain Via Ista, welches er selbst als sein Meisterstück betrachtet,und der Kirche von St. Lukas erwähnen, die von ihm ganzerbaut worden ist. Man verdankt ihm auch das Kreuz unddie Kuppel von 8a» 6srlo sl Lorso.

Franyois Mansart, Oheim von Julius HardouinMansart, dem Berühmtesten von Vielen, hat eine ziemlicheAnzahl von Werken hervorgebracht, wovon keines den Ruhmvon jenen erlangt, die sein Neffe aufgeführt. Karl Perraulthat uns das Verzeichniß derselben überliefert, aus welchemman mit Bedauern ersieht, daß die meisten dieser Denkmälerverschwunden sind. Die einen wurden vernichtet, die anderenso verändert und umgearbeitet, daß man Mühe haben würde,an denselben die Spuren des Talents ihres Urhebers zu er-kennen. Die einzigen, die man als Beweis seiner Geschick-lichkeit anführen kann, sind die Restaurationen des HotelsCarnavalet , wo er die Aufmerksamkeit hatte, das alte, mitSkulpturarbeit von Jean Goujon gezierte Thor zu schonen;die Kirche von Mariä-Heimsuchung in der Straße Saint-Antoine, die blos in einer Kuppel besteht; einige Ueberresteder Kirche der Minimen auf dem klace die der

Abtei von Vsl äe Oräee, welche von ihm blos neun Fuß hochüber dem Boden aufgeführt, nachher durch Le Mercier fortge-setzt und endlich von Le Müet und Gabriel vollendet wurde.

Le Müet war einer der am meisten beschäftigten Archi-tekten seiner Zeit, wenn man anders dem Verzeichniß vonPrivathäusern und Hotels Glauben beimefsen darf, die eraufgeführt haben soll, von welchen es aber schwer seyn dürfte,jetzt noch Spuren zu entdecken. Sein hauptsächlichster Ruhmbesteht darin, daß ihn Anna von Oestreich gewählt, dasschon von zwei Architekten angefangene Gebäude oder Klostervon Vsl-cke-Oräca nebst der Kirche dieses Namens zu voll-enden, deren Kuppel er aufführte, welche Gabriel Ledüc voll-