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Band XI.
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Verhandlungen und Debatten.

Ein Antrag wurde von Hrn. D i ck e y gestellt.

Die fernere Berathung des besagten ersten Abschnitts einstweilen auf-zuschieben, und daß die Convention zur Berathung des zweiten Abschnittsdes Berichtes der Committee des Ganzen, welcher der siebente Artikel derConstitution übergeben war, übergehe.

Hr. P o r t e r, von Northampton, sagte: ich habe am heutigen Tageetwas gesehen, was mich in Erstaunen und in Verwunderung gesetzt hat.Am verflossenen IStcn November fühlte ich mich stolz, daß ich ein Penn»sylvanicr war. Damals sah ich eine Bestimmung annehmen, welche dieWohlthaten der Erziehung auf Alle ausdehnte. Heute bin ich mit Sorgeund Schmerz Augenzeuge gewesen, wie die Hälfte der Delegaten, ausGründen, die mir angegeben wurden, aber nicht in dieser Halle, ein ent-gegengesetztes Verfahren befolgten. Ein Herr von der Caunty bat unsgesagt, daß wir, wenn wir diese Abänderung annähmen, alle andernAbänderungen in Gefahr bringen würden. Was für ein Grund ist das ?Man hat behauptet, die Wahl der Cauntybcamten und Friedensrichtersei von weit größerer Wichtigkeit, als die Geistesbildung der Kinder imStaate—die Einschränkung' der gerichtlichen Amtsdauer sei weit wichti-ger, als unsere Kinder zum Verständniß ihrer Rechne zu erziehen. Manhat gesagt, es sei weit wichtiger, die gerichtliche Amtsdauer auf drei Jadreeinzuschränken.

Wenn es dahin mit uns gekommen ist, so sind wir gewaltig hinter denübrigen Theilen der Union zurück und verdienen den uns gegebenenSchimpfnamen, daß wir Böatier sind. Allein die Herren haben die Ze-che ohne den Wirth gemacht—das Volk soll enttäuscht werden, und der-jenige, welcher seine Popularität auf das Spiel setzt, um die Erziehungzu unterdrücken, wird finden, daß er die Rechnung ohne den Wirth ge-macht hat. Hat sich die Erziehung über die Afte'rpolitik des Zeitalterserhoben, um jetzt von elenden Politikern unterdrückt z» werden, die sichdadurch ein Zweipfcnnigs-Amt zu sichern gedenken?

Ich (sagte Hr. P.) schäme mich ein Pennsylvanicr zu beißen, wenn einsolcher Geist bcrrschen soll. Dies ist keine Gerechtigkeit gegen unsereDeutsche Bevölkerung. Ich achte die Deutschen Distrikte, 'und ich bitteeuch, die Folgen des von euch eingeschlagenen Verfahrens zu betrachten.Ich habe meine Coustttucntcn gesehen, seit dem diese Sacke zuletzt vorder Convention lag, und sie sagten mir, sie seien froh darüber, daß einsolcher Grundsatz von der Convention angenommen worden sei. Ihrhabt gesagt, Erziehung soll auf alle Personen im Staate ausgedehnt wer-den. Und jetzt sagen wir, die Deutschen mögen ihre Kinder selbst unter-richten. Ihr solltet alsdann das System ausführen, und ausdrücklichbestimmen, daß sie ihre eignen Kinder erziehen mögen. Dieser Abschnittist ein Versuch, die ganze Deutsche Bevölkerung abzuschneiden. AlsPenn Caunty verändert wurde, da waren Diejenigen die Freunde jenerMaaßregel, welche gegen dieses stimmten. Es herrscht nicht soviel Auf-richtigkeit in dieser Halle bei dem Ausspruch der Gesinnungen, als ichwünschen möchte.