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mit einem unantastbaren politischen Priesterthum bekleidetsind; von uns endlich, aus deren alleiniger Hand fünf undzwanzig Millionen Menschen ein gesichertes Glück erwarten,weil es von der Gesammtheit beschlossen, gegeben und em-pfangen werden muß. Aber die Freiheit eurer Berathungenist gefesselt; eine Militärmacht umringt die Versammlung!Wo sind die Feinde der Nation? Ist Catilina vor denThoren? Eingedenk eurer Würde, eurer gesetzgebenden Ge-walt, bestärket euch durch die Heiligkeit eures Eides; diesererlaubt uns nicht, auseinanderzugehen, bevor die Verfassunggemacht ist.'/ — Jetzt kam der Ober-Ceremvnienmeister, dieVersammlung an den königlichen Befehl zu erinnern. „Geh',sag' deinem Herrn — rief Mirabcau aus, — daß wir hiersind aus Befehl des Volks, und daß uns nur die Gewalt derBajonnette vertreiben kann." Siepes fügte mit Ruhe hinzu;/,2hr seyd beute, was ihr gestern wäret; berathen wir!"Und die Versammlung, voll Entschlossenheit und Majestät,begann die Berathung. Sie beschloß, auf allen ihren Be-schlüssen zu beharren, und die llnverlctzlichkeit ihrer Mit-glieder.
Aber auch der Hos war ja noch, was er gestern gewesen,und mit Recht erstaunt man, daß er gar keine Anstaltmachte, dem trotzigen Schritt, den der König gethan, Nach-druck und Nachachtung zu verschaffen. Allein betrachtet manseine dermalige Lage, so kann man das gehaltene ilt ste fristlosals den letzten Versuch ansehen, ob die Nation sich dem kö-niglichen „tel ost noti-e don xlalslr" (das geruhen wir zuzu befehlen) ferner gutwillig fügen werde. Das Betragender Deputirten bewies das Gegentheil; und allerdings mußtedie Regierung jetzt entweder nachgeben, oder, wie Mirabeauandeutete, zur Gewalt schreiten. Daß Letzteres im Sinneder heftigsten Aristokraten lag, läßt sich nicht läugnen, undman traf insgeheim Anstalten: aber sogleich loszubrechenwar unmöglich, denn es fehlte an den nöthigen Rüstungen,da es leicht abzusehen war, auf welche Seite sich die gah-