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Zweiter Band.
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die nicht bei den Umzug waren: ein unschuldiger Greis wirddurch einen Hieb verwundet: man vertheidigt sich, wie mankann, besteigt die Terrassen: die Entrüstung wird allgemein,und der Ruf zu den Waffen ertönt bald allenthalben, in denTuilerien, im ksiKz ro)-r>l, in der Stadt und in den Vor-städten.

DaS Regiment der französischen Garden war, weil dieMachthaber ihm nicht trauten, in seine Kasernen cvnsignirt,und LambeSc ließ es noch wegen des Tumultes von 6li sei-ner Dragoner bewachen. Das Ehrgefühl dieser französischenKrieger trug die Schande nicht, Gefangene fremder, innenverhaßter Söldner zu seyn. Als sie den Tod ihres Kame-raden erfuhren, half weder Bitten noch Drohen ihrer Offi-ziere mehr: sie rgriffen die Waffen, brachen aus, verjagtendie Dragoner, und empfingen in den elpsäischen Feldern dievom Marsfeld herbeiberufenen Klein-Schwcizer mit Flinten-schüssen. Auch Letztere weigerten sich nun, die französischenGarden und die Hauptstadt anzugreifen. So sehr die adeli-gen Offiziere brannten, das Blut des Volks zu vergießen, somußten sie doch nach dieser Weigerung ihrer Truppen den Be-fehl zum Rückzug geben, und die Hoffnungen des Hofs, seinePlane mit Waffengewalt durchzusetzen, waren vereitelt.

Unterdessen hatte sich eine ungeheure Menschenmasse nachdem Stadthause gewälzt und verlangt, daß man das Allarm-zeichen gebe, die Distrikte versammle und die Bürger bewaffne.In der ungeheuren Verwirrung waren es zuerst nur einzelneWähler, welche versuchten, einige Ordnung in die Massen zubringen, und die Bewaffnung regelmäßig zu machen : sie wurdenjedoch vielseitig von dem Pöbel gehindert, der an Raub dachte,in der Nacht die Barrieren verbrannte und viele Ausschweifungenbeging. Bald jedoch nahm dieses unbestimmte Treiben einenentschiedenen Charakter an, wie wir sogleich sehen werden. Sohatten die auffallenden Schritte und Bewaffnung des Hofs,die Bewaffnung des Volks nach sich gezogen und nichts be-wirkt, als den Entschluß, Gewalt mit Gewalt zu vertreiben.