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Zweiter Band.
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der Revolution in seinen Zwecken schon vorausgeeilt. Diese letzterebediente sich noch zu ihrer Repräsentation der constituirendcnVersammlung, der Nativnalgarde zu ihrer bewaffneten Macht:der Mairie zu ibrem Volksinagistrat; Mirabcau war ihr Tri-bun, Lafapette ihr General, Bailly ihr Beamter. DaS Trium-virat dagegen nach Prinzipien handelnd, nahm zwar den ge-genwärtigen Stand der Dinge zur Grundlage, aber bautedaraus eine mehr demokratische Staatsform: hielt sichzugleich an die Klubbs, wie an die äußerste Linke der Ver-sammlung, und verschmähte die Arme der Massen nicht ne-ben der Mittelklasse der Nationalgarden; dennoch war es nichtdurch systematische Opposition, sondern nur durch feurigeren Pa-triotismus bemerkcnswerth, weil es mit Recht glaubte, daßman den Eifer der Menge nicht erkalten lassen dürfe, bevorein Resultat gewonnen sey. Allerdings war es gefährlich,den Volksgeist immer in Athem zu halten: aber nur erstdann, als die Gegenpartei wieder feindliche Schritte that,der König fliehen wollte w.: da wurde die bisher noch kon-stitutionelle Opposition zur republikanischen: jedoch nicht diesedrei Vvrinänncr gingen später so weit, sondern Andere.

Das Triumvirat bestand aus Demagogen : die Häupter derNational - Versammlung waren Mirabeau und Sieyes.Mirabeau's gewaltiges Genie, seine unwiderstehliche Beredt-samkeit gaben der National-Versammlung die nöthige Ener-gie, während Sieyes, der Mann der tiefen politischen For-schung, durch seine klare Einsicht den Inhalt der Verfassung,welche schon vollendet in seinem Kopse gelegen war, in denComites, die er beherrschte, vorschlug und mit wenigen Ver-änderungen durchsetzte.

Die VerfassungS-Redaktion war jedoch nicht das einzigeGeschäft der durch des Volles Beistand allmählig gewordenenVersammlung. Die königliche Regierung war so gut alssuspendirt, und die NationabDersammlung richtete ihre Sorg-falt auch auf eigentliche Verwaltungs-Zweige. Ein besonde-res Comitv corrcspondirte mit den Municipalitäten, ein