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Zweiter Band.
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sind die politischen Gesellschaften, deren HauptsitzParis war, von wo aus sie sich in die Departemente ver-breiteten und Tochtergesellschaften errichteten. Die mächtigstewar der Jakobinerkludb. Seine Sitzungen wurdenAbends gehalten und dauerten bis tief in die Nacht hinein;sie begannen mit patriotischen Gesängen; alsdann las mandie Korrespondenz der Schwestergesellschaften in den Depar-temens, deren Zahl 12,«oo überstieg; hier wurden die fürdas allgemeine Wohl zu nehmenden Maaßregeln berathen;der Aufstand vom in. August ging aus der Mitte des Ja-kobinerklubbs hervor; und wer sich über irgend eine Unge-rechtigkeit zu beklagen hatte, konnte mit sicherer Hoffnung aufAbhilfe dort seine Beschwerde anbringen. Die Mitglicderzahl be-lief sich auf mehr als 1500. Fast alle Deputirtni hatten ihreNamen einschreiben lassen. So erreichte die berühmte Ge-sellschaft den dreifachen Zweck: der Vereinigung der Depar-temens mit Paris, der Vorbereitung des öffentlichen Gei-stes zu energischen Maaßregeln, endlich der Ausbreitung desGefühls allgemeiner Brüderschaft. „Im Jakobinerkludb —sprach Collot d'Herbois — muß die Freiheit gepflegt wer-den ; wer gut ist, wird besser, wer warm ist, wird glühend,wer schwach ist, wird stark, wer Eis ist, wird geschmolzendaraus hervorgehen."

Neben den Jakobinern behaupteten großen Einfluß dieCordeliers. Noch mehr, als die ersteren, mit den unte-ren Vvlksklassen vertraut, waren sie die eigentlichen Emeu-tenmacher und zügellosen Nivellirer. Danton, Desmou-lins, Marat beherrschten diesen Klubb. Aus den Corde-liers gingen die Marseiller Tuilerien-Stürmer hervor. Sieunterschieden sich von den Jakobinern dadurch, daß diese mehreine wohl organisirte bera thende Gesellschaft bildeten, jenezur augenblicklichen Ausführung besser waren.

Auch Frauen hatten eine Gesellschaft, die «brüder-liche" oder der „Unterrichtsverein" genannt. Ihr