meinsame Sache mit ihnen machte, und ließ die Klubbsschließen; zugleich erließ er eine Proklamation an die Bel-gier, welchen er einen Theil der Kirchengüter zurückgab unddas Ende der Plackereien versprach. Die Urheber der letz-teren nannte er „Räuber." So sicherte er der französi-schen Armee zwar die Eristenz in Belgien, aber seine Dikta-tur in dem Lande und sein Benehmen gegen den Conventreizte die Jakobiner höchlich. Der Obergeneral hatte einelebbafte Erörterung mit dem Deputirten Camus, vor demer mit Verachtung gegen die Faktivn sprach, welche in Parisk? herrsche, und zeigte ihm, umgeben von seinem Generalstab,l die Armee, welche froh, ihren beliebten Feldherrn wieder zusehen, ihm die sichtbarsten Beweise großer Anhänglichkeit gab.
Im Feld bietet er übrigens Alles auf, was Kühnheit undGenie vermag; aber die Schlacht bei Neerwinde (am18. März) entscheidet gegen ihn. Nun müssen die Erobe-rungen in Holland aufs Schleunigste verlassen werden.
Das neue Waffenunglück vermehrte nur noch seiden Leiden-schaftlichkeit und Unbesonnenheit gegen die Machthaber von, Frankrnch. Jetzt faßte er wirklich Projekte zu einer Ge-i genreoolution, und dachte an eine neue Dynastie Orleans,^die er mit Hilfe der Ausländer auf den französischen Thronzu setzen hoffte; er hatte denselben Mann im Sinne, denJahre hernach die Julirevolutivn erhob. Am 12. Märzhatte er dem Cvnocnt einen so beleidigenden, hochfahrenden!und drohenden Brief geschrieben, daß der Sicherheits-Ausschuß, welcher ihn noch schonen wollte, denselben zurück-behielt. Danton und Lacroir kamen nach Löwen, umihm Vorstellungen zu machen und ihn zu vermögen, densel-ben zurückzunehmen. Neue, heftigere Ausbrüche gegen denConvent folgten, und die beiden Deputirten ließen ihn^in gewaltiger Aufregung zurück, ohne Etwas erhalten zu'haben *). Sein Schreiben wurde nun bekannt gemacht undes verlautete Etwas von Landesverrätherei.
-) Lein Betragen in Belgien und das Vernehmen mit Dumouricj warDanton in der öffentlichen Meinung schädlich und einer der Gründe,ihn ju verderben.