Band 
Zweiter Band.
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sehen, welche letztere sich nunmehr entschloß, eine beträcht-liche Waffenmacht zu Pottsmuth zu versammeln. Manschiffte Geld, Schießbedarf, Uniformen für 60,000 Mann ein,ein ansehnliches Ärtillerie-Matetial und 8v,WO Gewehre; meh-rere Kanonier - Compagnien, 600 Minirer oder Sapeurs,eine vollständige Hospital-Einrichtung; drei Regimenter vonAusgewanderten, oder Fremden, ungefäkr zooo Mann, neh-men gleichfalls Theil an diesem Kriegszug. Das Geleitestach in die See unter Bedeckung des Geschwaders von Ad-miral Warten, bestehend aus 2 Schiffen von 74 Kanonen,4 Fregatten und 8 leichten Fahrzeugen, worunter 2 Kano-nier-Schaluppen. Das englische Geschwader, welches unterden Befehlen des Admiral Bridport die See hielt, erhieltKunde, daß das französische dem Geleite auflaure. 2« derThat standen die beiden Geschwader in der Nähe von Belle-Isle einander gegenüber; der Admiral Villaret hatte 16Schiffe, darunter nur einen einzigen Dreidecker: die Eng-länder hatten deren 5 mit 12» Kanonen und 12 mit 74.Villaret wurde angegriffen und verlor z Schiffe. Das Ge-leite setzte seine Fahrt auf Quideron, den Ort seinerBestimmung fort; die englische Flotte blokirle Belle-Isleund Lorient. Am 27. Juni schifften sich die Truppen unterden Befehlen des H. v. Puisaye bei Carnac aus; der Chou-ans-Führer Georges erwartete sie am Gestade, an der Spitzevon 4000 Mann.

Seit Stvfslet's Beitritt zu dem Vertrage von La Iau-nape hatte Charette viel von seinem Ansehen bei den Re-präsentanten und republikanischen Generalen verloren; erwar vielfältig mit den Forderungen, wozu ihn dieser Ver-trag zu berechtigen schien, abgewiesen worden. Sendlinge,die er zu Paris unterhielt, benachrichtigten ihn sogüp, daßder Regierungs-Auslchuß, seiner Ansprüche überdrüssig, sichseiner Person zu bemächtigen gedenke. Erst jetzt gingen ihmdie Augen über den Friedensschluß auf, und er faßte imStillen den Plan, bei der ersten günstigen Gelegenheit den-

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