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tant diente. Man warf Paoli vor, daß er einen unruhigenCharakter habe, sich nicht entschließen könne, als einfacherPrivatmann zu leben, und immer den Herrn des Landesspielen wolle. Doch bewogen sein unbestrittener Einfluß«uf der Insel, die bei dieser Gelegenheit England geleistetenDienste, endlich die hohe Achtung für seine Laufbahn undund seinen Charakter das englische Ministerium zu großenRücksichten für ihn. Er hatte mehrere Besprechungen mitdem Dicekönig und dem Staatssekretär. Es war in einerderselben, daß er, durch einige Bemerkungen gereizt, ihnenerklärte: „Ich bin hier in meinem Königreich; ich habe zweiJahre den König von Frankreich bekriegt; ich habe die Re-publikaner verjagt. Wenn ihr die Privilegien und Rechtedes Landes verletzt, so kann ich noch leichter eure Truppendaraus verjagen. Einige Monat« nachher schrieb ihm derKönig von England einen den Umständen angemessenen Brief,worin er ihm, vermöge des Antheils, den er an seinem Frie-den und Wohlergehen nehme, rieth, zu kommen und ineinem Lande seine Tage zu beschließen, wo er geachtet undeinst glücklich gewesen sey. Der Staatssekretär brachte ihm dasSchreiben nach Ponte-Lechio. Paoli fühlte wohl, daß dieß einBefehl sep; aber nichts verkündete damals einen baldigenSturz der Schreckensregierung in Frankreich: die Armeevon Italien war damals noch in der Grafschaft Nizza. Hätteer den Engländern den Krieg erklärt, so war Paoli denStreichen beider kriegführender Großmächte Preis gegeben.Er unterwarf sich dem Geschick, und begab sich nach London,wo er im Jahr 1807 starb. Man muß ihm das Zeugnißgeben, daß er in allen seinen Mittheilungen von Englandwährend der letzten 8 Jahre seines Lebens seinen Landsleu-ten angelegentlich empfahl, sich niemals von Frankreich zutrennen, und im Glück wie im Unglück treu an dieser gro-ßen Ration zu halten. Er vermachte in seinem Testamentziemlich beträchtliche Summen zur Gründung einer Univer-sität in Corte.