585
sticken droht, untergeht, um nicht zu sehen die Siegesfreudeder Aristokraten und Eurvpa's.
Der Marseille r.
Ihr habt uns feige verlassen, nachdem ihr uns durch eureübernächtigen Deputationen aufgereizt hattet.
Der Nimer.
Wir waren vollkommen treuherzig, und ihr stocket bisüber die Ohren i»> Fuchspelze; wir wollten die Republik,wir mußten «ine republikanische Verfassung annehmen. Ihrwäret mißvergnügt über den Berg und den 51 . Mai: alsomußtet ihr um so eher die Verfassung annehmen, um ihnheimzuschicken und seine Sendung zu beendigen.
Der Marseiller.
Auch wir wollen eine Verfassung, aber wir wollen, daßunsere Verfassung durch Volksvertreter gebildet werde, diein ihrer Thätigkeit frei sind; wir wollen die Freiheit, aberwir wollen, daß von uns geachtete Volksvertreter sie unSgeben; wir wollen nicht, daß unsere Verfassung dem Raubund der Gesetzlosigkeit Schutz gewähre. Unsere erste Bedin-gung ist: Kein Klub, keine so häufige Urversammlungen,Achtung vor dem Eigenthum.
Der Fabrikant von Montpellier.
Jedem, der prüfen will, ist handgreiflich, daß ein Theilvon Marseille die Gegenrevolution begünstigt; man behaup-tet, eine Republik zu wollen: aber das ist ein Vorhang,den man mit jedem Tag durchsichtiger machte; man gewöhnteeuch nach und nach daran, die Gegenrevolution ganz nacktzu sehen; schon war der sie deckende Schleier nur noch voir'Gase! euer Volk war gut gesinnt, aber mit der Zeit hätteman die Masse verkehrt, ohne den Genius der Revolution,welcher über sie wacht.
Unsere Truppen haben sich um das Vaterland wohl ver-dient gemacht, daß . sie mit so viel Nachdruck die Waffen