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Ermüdet und gequält durch so viel Widerwärtigkeiten drückteNapoleon dem Odergeneral schriftlich seine» Wunsch aus, erMöchte ihm seine allgemeinen Ansichten mittheilen, und dieAusführung der einzelnen Bestimmungen für seine Waffeihm überlassen. Cartaur antwortete, der Plan, an welchener sich entschieden halten werde, sey, daß die ArtillerieToulon drei Tage heftig beschieße, worauf er es durch dreiKolonnen angreifen lassen werde. Neben diese sonderbareAntwort schrieb Napoleon, was man thun müsse, um Touloneinzunehmen, indem er wiederholte, was er im Kriegsratl,gesagt hatte; er übersandte diese Denkschrift dem Repräsen-tanten Gasparin: dieß war ein Mann von vi-lem Geist,den er sehr hochschätzte, und welchem er Verbindlichkeitenwährend der Belagerung schuldig ward; der Plan wurdedurch einen außerordentlichen Courier nach Paris geschickt,welcher Cartaur den Befehl zurückbrachte, sogleich die Be-lagerungsarmee zu verlassen, und sich zur Alpenarmee zubegeben. Lyon war genommen worden; der General Doppet,welcher die Armee daselbst befehligte, wurde an seiner Stelleernannt. Der General Lapvype führte, als ältester General,einstweilen den Oberbefehl. Er nahm am 15. Novembersein Hauptquartier zu Ollivules. Während der wenigen Tage,die er an der Spitze stand, verdiente er die Hochachtung derArmee.
§. 6 .
Die Artillerie errichtete neun Batterien von Kanonenund Mörsern, zwei in voller Hast auf zwei gleichlaufendenHügeln, Quatre-Moulins und Sahlettes genannt, in einigerEntfernung vom Fort Mulgrave zur Deckung der dreiBatterien: „der furchtlosen Männer, der Tapfern und derPatrioten des Süden," welche 100 Toisen von den Ver-sibanzungen des Forts lagen, aber beherrscht waren; dieBatterien von Brega bestrichen die Landenge von Sableltesund die Bucht von Lazaret. Die Kanonade wurde keinen