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Zweiter Band.
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zehn Schiffe oder Fregatten bildeten Klippen, welche die Rhedeverengten; 8 bis in Jahre lang versuchte man verschiedeneMittel, um sie herauszubringen; endlich gelang es neapoli-tanischen Tauchern, Alles Stück für Stück Hervorzuholen,indem sie die Wracke zerschnitten. — Die Armee zog am tl>.ein; seit 72 Stunden stand sie mitten im Koth und Regenunter den Waffen; sie überließ sich in der Stadt den Ur-ordnungen, wozu sie durch die Versprechungen ermächtigtschien, welche man den Soldaten während der Belagerunggemacht hatte.

Der Obergeneral stellte die Ordnung wieder her, indemer erklärte, daß alles Touloner Eigenthum der Armee ge-höre; er ließ die Privatmagazine und die Geräthschaften derverlassenen Häuser in Centralmagazine bringen. Hernachbemächtigte sich die Republik des Ganzen gegen das Geschenkeines Jahressoldes, der jedem Offiziere und Soldaten be-willigt wurde. Die Auswanderung aus Toulon war sehrbeträchtlich; die englischen, neapolitanischen und spanischen^ Schiffe waren übervoll, was sie nöthigte, in der Nhede vonp Hieres zu ankern, und die Flüchtlinge auf den Inseln Por-^ quervlles und Levant abzusehen. Man schützt die Zahl dic-; ser Auswanderer auf l4,ong. Dugommier gab Befehl, die^ weiße Flagge auf allen Forts oder Bastionen der Rhedewehen zu lassen, wodurch viele auf Rechnung der Feinde» beladene Kriegs- und Handelsschiffe getäu-cht wurden. Eineenglische Fregatte, welche mehrere Millionen trug, hatteschon unter dem großen Thurme Anker geworfen; man hieltsie bereits für gute Prise, als zwei Seeoffiziere mit einemkleinen Fahrzeug an sie anlegten, und dem Kapitän erklär-ten, daß sie die Fregatte als ihre Prise besetzen wollen; derKapitän ließ sie in den untersten Schiffsraum werfen, kapptedie Taue, und war so glücklich, ohne größeren Schaden zllentkommen. Am letzten December, um 8 Uhr Abends, sahder Artillerie-Kommandant, welcher auf dem Kai war, einenglisches Kanot beilegen; der Offizier fragte ihn um die