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Die englisch-holländische Armee stand in Schlachtordnungauf der Straße von Charleroi nach Brüssel, vorwärts vondem Walde von Soignes, und bekränzte eine sehr schöneErhöhung. Der rechte Flügel, bestehend aus der ersten undzweiten englischen Division, aus der braunschweig'schen Di-vision unter dem Kommando der Generale Eook und Clin-ton, lehnte sich an einen Graben jenseits der Straße vonNivellc; er hatte vor seiner Fronte das Schloß Hougmontdurch ein Detachement besezt. Das Centrum, bestehend ausder dritten englischen Division, und der ersten und zweitenbelgischen, unter den Generalen Alten, Collaert undChassä, stand vorwärts von Mont-Saint-Jean; der linkeFlügel lehnte sich an die Straße von Charleroi, und denHof de la Haye-Sainte durch eine seiner Brigaden besezt.Der linke Flügel, bestehend aus der fünften und sechstenenglischen Division und aus der dritten belgischen, befehligtvon den Generalen Picton, Lambert und Perponcher,hatte seinen rechten Flügel an die Straße von Charleroi ge-lehnt, seinen linken hinter dem Dorfe de la Haye, welcheser durch ein starkes Detachement besezt hielt. Die Reservewar bei Mont-Saint-Jean, dem Durchschnittspunkt der Straßenvon Charleroi und Nivelle nach Brüssel. Die Kavallerie,welche in drei Linien auf der Höhe von Mont-Saint-Jeanaufgestellt war, faßte den ganzen Rücken der Schlachtlinieder Armee ein, deren Ausdehnung 2500 Toisen betrug. DieFronte des Feindes war durch ein natürliches Hinderniß ge-deckt. Die Anhöhe war in ihrer Mitte leicht vertieft, unddas Terrain endigte sich in sanfter Abdachung an einem tiefenGraben. Die vierte englische Division, unter dem KommandodeS General Coloile, besezte von der rechten Seite her alleDebouchsen von Hal bis Braine - la-Leud. Eine englischeCavalleriebrigade hielt von der linken Seite her alle Debouchöenbis zu dem Dorfe Ohain besezt. Die Truppenmacht, welcheder Feind entwickelte, wurde verschieden geschäzt; aber diegeübtesten Offiziere schäzten sie, die Streifcorpö mit einge-