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Am sten übernachtete der Kaiser, der sich, in Folgeseiner Vereinigung mit der Ganison von Grenoble, bereitsan der Spitze einer kleinen Armee befand, in .Bourgoing.An demselben Tage kamen Monsieur und der MarschallMacdonald nach Lyon; Ersterer gab sich vergebliche Mühe,die Truppen zu gewinnen, ein düsteres Schweigen verkündigteihm, daß es nicht mehr Zeit sey. Macdonald traf, wiegewöhnlich, lächerliche Anordnungen: statt die Brücken inin dir Luft zu sprengen, begnügte er sich, einige Kettenanzubringen, die er, um seinen ganzen Eifer zu zeigen,selbst befestigte, und in einer Stadt, in der sich seitherso viele Royalisten haben blicken lassen, vermochte er nichteinmal 2 bis 300 zusammenzubringen, die sich dazu verstan-den hätten, aus den Fenstern der Vorstädte zu feuern. OhneZweifel wären alle seine Anstrengungen vergeblich gewesen,allein warum so viele Geschäftigkeit zeigen, wenn man zumVoraus wußte, daß diese Paraden zu Nichts führen konnten?
Sey es nun, daß Napoleon glaubte, man wolle ihmden Uebergang über die Rhone verwehren, oder daß er diePrinzen für ihren Rückzug aufMacon besorgt machen wollte,er schickte den General Bertrand mit zwei Bataillonennach Mwebel, um eine Brücke zu schlagen; allein dieß warunnöthig. Kaum erblickten die auf der Brücke de la Guillo-tiere aufgestellten Truppen die Husaren vom vierten Regiment,die den Vortrab des Kaisers bildeten, als sie sich mit ihnenvereinigten, um die Barricaden, die Macdonald auf derBrücke hatte anbringen lassen, in den Fluß zu werfen; undder Marschall, dem die Prinzen vorangeeilt waren, entfliehtauf dem Pferde des Generals Brayer mit solcher Hast, daßer zwei Poststationen zurücklegte, bevor sein Wagen, der amäußersten Ende der Vorstadt Vcize stand, ihn einholen konnte.
Der Kaiser hielt am loten, Abends sieben Uhr, unterdem Beifallsgeschrei der Soldaten und des Volks seinen Ein-zug in Lyon. Tags darauf musterte er die Nationalgardeund auch die Garde zu Pferd, die, großentheilS aus Lyoner