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Biertrs Kapitel.
Handlungsweise der Pourbonen vom 7 — 19. März 1815.
Während Napoleon auf diese Weise gegen die Haupt-stadt marschirte, und die Truppen, die man ihm feindlichentgegenschickte, stationenweise aufgestellt schienen, um ihnzu geleiten und zu bewillkommen, war die RegierungLudwig's xvili. ebenfalls nicht unthätig.
Den 5ten Abends erfuhr man in den Tuilerien die Lan-dung Napoleon'-; aber erst am 7ten machte man sie be-kannt, indem man zugleich die Kammern einberief und durcheine Ordonnanz Napoleon und seine Anhänger für Ver-räther erklärte. Vielleicht konnte man damals mit einigerEnergie, und wenn man sich offen der Nation in die Armewarf, Bona parte, den so manche Erinnerungen, so mancheBesorgnisse abstießen, noch die Wage halten. Warum diekleinlichen Anmaßungen der Eigenliebe nicht mit Füßen tre-ten und nach der dreifarbigen Kokarde greifen, die seit25 Zähren die der Nation gewesen war? Dadurch wäre siedem Kaiser entrissen worden. Warum nicht unverzüglichergebene Royalisten und Soldaten amalgamiren, die so leichtzu gewinnen gewesen wären? Warum sich nicht an die Spitzestellen, um den Strom aufzuhalten? Warum nicht verdäch-tige und ungeschickte Minister auf der Stelle entfernen, umsich auf Männer zu stützen, die durch das öffentliche Ver-trauen stark waren?
Statt dieser großen Mittel beschränkte man sich auf Listund Trug. Der Moniteur vom ltten verkündigte die An-kunft Napoleon's in Graffe, fügte aber hinzu, das kleineHäuflein Soldaten, das ihn begleite, verkaufe seine Patro-nen. Der vom Uten gestand, daß der Kaiser am littenAbends in Lyon eingezogen sey; aber die Elbensische Armee