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berechnet, ihre Stellungen schlecht gewählt waren, und daßsie ihren Sieg uns und nicht sich selbst verdankten. Ich werdeden Muth haben, diese Behauptung durchzuführen und zurEvidenz zu beweisen. Allein ich muß mich gegen ein Mur-ren meines Herzens befestigen; ich muß mich überzeugen, daßeS, wenn auch edel, doch nicht patriotisch wäre, diesem Gefühlenachzugeben, das mich wie ein Gewissensbiß niederdrücktund sich gegen das Opfer sträubt, das ich der Wahrheitbringe.
Lord Wellington erhielt am 17ten Abends Verstär-kungen: er erhielt welche während der Nacht und am Mor-gen des 18ken. Er hatte, wie oben gemeldet, seine Eantoni-rungen zu weit rechts ausgedehnt, und dieß war ein Fehler,denn es wahr unwahrscheinlich, daß wir eine offensive Be-wegung machten, um uns zwischen die beiden verbündetenArmeen zu stellen, denen wir die Flanke geboten, und dieuns durch die geringste Demonstration auf unsre Operations-linie zurückgebracht hätten. Die Eavallerie konnte, das istwahr, nur an der Dender in Eantonirung gelegt werden.Allein dieser Grund kann die Einlagerung der vom GeneralHill befehligten Infanterie nicht rechtfertigen. Dem sey, wieihm wolle, man benüzte diese Zeit zur Befestigung des-Pachthofes Hougmont und von la Haye-Sainte. Zn demersten war ein sehr großer von einer zehn bis zwölf Fußhohen Mauer eingeschlossener Garten; hier wurden Schieß-scharten eröffnet. Man hätte in dem Wäldchen, das davorwar, Verhaue machen können, allein man unterließ dieseVorsichtsmaßregel. Im zweiten eröffnete man ebenfallsSchießscharten und errichtete Steinhaufen hinter den Thoren.Alle diese Dispositionen schienen knabenhaft; denn wie konnteman glauben, daß wir gegen Mauerwerfte anprellen, oderdaß wir nicht einige Zwölpfünder voranschicken würden, umsie niederzuschmettern? Die Engländer hielten uns ohneZweifel für die Männer von Erecy, von Potiers, von Azin-court, von Talavera, von Buasco. Sie tauschten sich nicht.