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Zehnter Band.
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»Wir sind nun mit einem Glück ohne Beispiel überhäuftworden! Das Schicksal hat uns unsern unversöhnlichen undbeständigen Feind überliefert. Wir haben auf einmal dasGeschick des Souveräns und des französischen Volks in unsernHänden gesehen. Wir haben über die Zukunft verfügen oderungünstige Wechselfälle wenigstens auf lange Zeit gefesselthalten können. Ohne Zweifel haben unsere Minister vonso vielen Vortheilen Nutzen gezogen? Sie werden unsereInteressen, unser Glück, unsern Ruhm gesichert haben? Siewerden einen dauerhaften Frieden, den ersten unserer Wünsche,wie das erste unserer Bedürfnisse, verbürgt haben? Siewerden in Europa jene stürmische Aufregung, jenes Kriegs-gefühl, das alle Nationen unter den Waffen hält, vertilgt haben?Sie werden jenes glückliche politische Gleichgewicht, das denRevolutionen vorbeugt und die Kriege beinahe auf Nichtszurückführt, wiederhergestellt haben? Sie werden unsereNationalgrundsätze befestigt, erweitert haben? Sie werdenuns das Wohlwollen und die Anhänglichkeit der europäischenVölker als Preis unserer Anstrengungen zu ihren Gunstengerettet haben? Sie werden die Vortrcfflichkeit und denhohen Vorrang unserer Institutionen und unserer Gesetzeherausgehoben haben? Aber, ach! auf alle diese Fragen höreich nur: Nein! Nein! Nein! Zm Gegentheil, sagt man mir,Europa stand nie in größer« Flammen; seine Lage ist höch-stens nur ein bewaffneter Waffenstillstand; jede Macht ver-mehrt die Anzahl ihrer Soldaten; das politische Gleichgewichtist gänzlich zerstört und gebrochen; wir haben bei unsernNachbarn die Grundsätze vernichtet, welche die geheiligteGrundlage unserer politischen Institutionen sind; der ganzeEontinent ist von einer allgemeinen Eifersucht gegen unsbeseelt, und unsere bürgerlichen Gesetze haben eine Beschim-pfung erhalten, welche dem Vaterlande einen unauslöschlichenFlecken aufzudrücken droht.

„Sollten sich wohl unsere Minister .damit geschmeichelthaben, sie hätten auf Alles geantwortet, indem sie uns den