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Zehnter Band.
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zu machen, die vielleicht einen Vorzug verdienten; Lezterebeschäftigten sich bann allein mit dem Anbieten. Der Kaiserblieb der Sache fremd, sah, suchte und bemerkte Nichts.Gemeiniglich war er still und blieb es mitten in der Unter-haltung (die immer französisch aber sehr behutsam geführtwurde), wie wenn ihm die Sprache fremd wäre. Wenn ersprach, so geschah es nur, um einige wissenschaftliche odertechnische Fragen zu machen ober um einige Worte an dievon dem Admiral gelegenheitlich zur Tafel eingeladenen Per-sonen zu richten. Ich war damals meistens Derjenige, demder Kaiser auftrug, seine Fragen zu übersetzen.

Bekanntlich haben die Engländer die Sitte, lange Zeitnach dem Nachtisch bei Wein und Gesprächen sitzen zu blei-ben; der Kaiser, der schon durch die lange Dauer der Gängesehr ermüdet war, hätte diese Gewohnheit nicht aushaltenkönnen: er stand daher, gleich vom ersten Tage an, nachdem Eaffe auf und begab sich auf das Verdeck. Der Groß-marschall und ich folgten ihm. Das fiel dem Admiral aus:er erlaubte sich einige leichte Spöttereien darüber gegen seineLandsleute; aber die Gräfin Bertrand, welche das Eng-lische als Muttersprache spricht, erwiederte mit Wärme:„Vergessen Sie nicht, Herr Admiral, daß Sie mit dem Mannzu thun haben, welcher der Beherrscher der Welt gewesen ist,und an dessen Tafel den Zutritt zu erhalten Könige sich stolzfühlten." — „Sie haben Recht," erwiederte der Admiral, undvon diesem Augenblick an suchte Sir George Eockburn,der übrigens einen richtigen Blick, einen gewissen Takt inseinem Benehmen und zuweilen Anmuth besizt, der Ge-wohnheit des Kaisers entgegen zu kommen: er beschleunigtedas Auftragen der Gänge, und verlangte vor der Zeit fürden Kaiser und Diejenigen, die mit ihm aufbrachen, den Eaffe.Wenn der Kaiser nach geendeter Tafel sich entfernte, standJedermann auf, bis er aus dem Zimmer war; die klebrigentranken noch eine Stunde.