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Zehnter Band.
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noch ausgehen konnte, ohne gesehen und von ihnen ausgefragtzu werden. Am Eingang des Hauses waren doppelte Schild-wachen aufgestellt, und es gingen beständig Patrouillen vor-wärts und rückwärts. Nach neun Uhr durfte Napoleondas Haus nicht mehr verlassen, außer in Gesellschaft miteinem Landoffizier; und Niemand durfte ohne eine besondereKarte passiren. So blieb es bis zum Tagesanbruch. JederLandungsplatz auf der Insel und in der That jede Stelle,die nur von ferne dazu fähig schien, wurde mit einem Piketbesezt, und auf jeden noch so abhängigen Fußweg gegen dieSee hin wurden Schildwachen ausgestellt, obkchon die natür-lichen Hindernisse hier offenbar von der Art waren, daß siefür eine Person von solchem Gewicht, wie Napoleon, un-übersteiglich seyn mußten.

Von den verschiedenen Siznalposten de>r Insel entdecktman häufig Schiffe in einer Entfernung von 24 Seemeilenund stets lange vorher, ehe sie sich dem Ufer nähern können.Zwei Schiffe kreuzten beständig, das eine nach dem Winde,das andere gegen den Wind, und diesen wurden sogleich vonden an dem Ufer aufgestellten Posten bei Entdeckung einesSchiffs Signale gemacht. Jedes Schiff, mit Ausnahme einesbrittischen Kriegsschiffs, wurde von einem der Kreuzer bisauf die Rhede begleitet und so lange nicht verlassen, bis esentweder die Erlaubniß, Anker zu werfen, oder den Befehl,abzusegeln, erhielt. Fremden Schiffen wurde nur in Fällender höchsten Noth das Ankern gestattet, wo alsdann Nie-mand aiLs Land kommen durfte. Ein Offizier und eine Ab-theilung der Mannschaft der Kriegsschiffe wurde an Bordderselben geschickt, um daselbst, so lange sie sich aufhielten,Aufsicht zu beobachten und jede unerlaubte Eommunicationzu verhindern. Alle zu der Insel gehörende Fischerbootewaren numerirt und mußten jeden Abend bei Sonnenunter-gang unter der Oberaufsicht eines Marine-Lieutenants sicham Ufer sammeln. Keine Boote, mit Ausnahme der Booteder Kriegsschiffe, die jede Nacht um die Insel her fuhren.