Band 
Zehnter Band.
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(Auf die Rückseite dieses Eodicills ist geschrieben):

Dieß ist mein Eodicill oder die Aeußerung meines leztenWillens, dessen Ausführung ich meiner theuersten Gemahlin,derKaiserinMarieLouise, empfehle. Unterz. Napoleon.(Erhärtet durch folgende Zeugen, deren respective Siegeldeigedruckt sind: Montholon, Bertrand, Marchand,Vignali. Eine grüne seidene Schnur ist durchgezogen.)

24. April, 1821 . Longwood.

Dieß ist mein Codicill oder Zusatz zu mei-nem lezten Willen.

Auf Rechnung meiner Eivilliste in Italien, Geld, Juwe-len, Silbergeschirr, Leinwand, Equipagen betreffend, welchebei dem Vicekönig niedergelegt sind und mir gehörten, ver-füge ich über zwei Millionen, die ich meinen eifrigsten Die-nern vermache. Ich hoffe, mein Sohn Eugen Napoleonwerde, ohne dabei irgend eine Rechnung abzuwarten, diesel-ben pünktlich ausbezahlen. Er kann die 40 Millionen nichtvergessen, die ich ihm in Italien und bei der Vertheilung derErbschaft seiner Mutter gegeben hatte.

1) Aus diesen zwei Millionen vermache ich dem GrafenBertrand 300.000 Fr., wovon er 100,000 Fr. in die Händedes Schatzmeisters niederlegen soll, der darüber, meinen An-weisungen zur Auszahlung von Gewissens-Legaten zufolge,verfügen wird.

2) Dem Grafen Montholon 200,000 Fr., wovon der-selbe 100,000 Fr. zu demselben oben erwähnten Zwecke indem Schatze niederlegen wird.

3) Dem Grafen Las Eases 200,000 Fr., wovon der-selbe 100,000 Fr. zu demselben oben erwähnten Zwecke indem Schatze niederlegen wird.

4) Dem Marchand 100,000 Franken, wovon derselbe50,000 Fr. zu demselben oben erwähnten Zwecke in demSchatze niederlegen wird.

<>) Dem Grafen La Valette 100,000 Fr.