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Erster Band.
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Partheigeist meiner Zeitgenossen mich entstellt ha-ben

Es ist wohl Niemand^ der nicht Wülste* dafs ichden 15. August 1769 zu Ajaecio in Korsika geborenwurde; meine Eltern waren von Adel, ein zufälligerUmstand, worauf ich keinen Werth legte. ,,Ein Feld-herr, der sein Land berühmt machte unddurch sein Verdienst den Thron Karls desGrofsen wieder auf richtete, bedurfte keinerAhnen.”

Die Patricier-Familie, deren Spröfsling ich war,zahlte zu den Ihrigen den Gonfalionere Buonapai’tevon St. Nicolaus , der gegen die Mitte des dreizehn-ten Jahrhunderts die Republik Florenz beherrschte.

Meine Laufbahn war so Staunens werth> dafs meineBewunderer dachten, auch meine Kindheit müsse et-was Aufserordentliches an sich gehabt haben. Sie ha-ben sich getäuscht; meine ersten Jahre hatten nichtsBesonderes aufzuweisen. Meine erste Erziehung warso, wie man sie in allen Militärschulen gab. Im Al-ter von zehn Jahren wurde ich in die Schule vonBrienne aufgenommen; später in die von Paris,

j) Man wird bemerken, dafs der Verfasser einige fünfzig Sei.,ten des vorgeblichen Manuscripts von St. Helena hie und dabei seinem Werke benützt hat; allein weit entfernt, ein Pla-giat begehen zu Wollen, glaubte er, einem geistreichen undoriginellen Werke, dessen falsche Ansichten er aber ebenfallszu verschiedenenmalen bekämpft hat, eine solche Würdigungwidet fahren lassen zu müssen. Es wate ihm ein Leichtesgewesen, den Inhalt jener Seiten in andern Ausdrücken wie-derzugeben, allein sie Schienen ihm Napoleons Charakter soangemessen, dafs er ihre unveränderte Beibehaltung vorge-zogen hat.