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Vertheidiger des Altars und des Throns untergrubenauf solche Weise aus Egoismus den Thron selbst, fiirden sie so grofse Ergebenheit geheuchelt hatten. Injenem Augenblicke starb Herr von Vergennes; seineNachfolger vergafsen Frankreichs National - Politik,und liefsen in dem Streite mit Holland, wo sie dieHerrschaft der englischen Parthey duldeten, Ludwigsruhmstrahlende 'Krone erbleichen. Auf der andernSeite büfsten sie alle Vortheile der Allianz mit Oest-reich ein, indem sie Josephs II. Vorschläge'zurück-wiesen , und ihn dadurch bestimmten, sich in einBündnifs mit Rufsland einzulassen. Diese beyden Feh-ler brachten sie in ganz Europa um alles Ansehen 5sie waren die Frucht von Hrn. v. Choiseul’s Politik.Dieser schwache Minister sah sich zu gleicher Zeitvon aussen verachtet, von innen angegriffen. Da dieFinanzverlegenheit sich immer mehr verschlimmerte,rnufste man seine Zuflucht zu den Ständen nehmen.So stellte man also jene zwey Klassen, ganz blind vonStolz auf ihre Privilegien, der ehrenwerthen Massedes dritten Standes gegenüber, der auf die Abschaf-fung oder wenigstens auf die Beschränkung jener Pri-vilegien drang.
Aus dem feindlichen Zusammentreffen dieser In-teressen , das man hätte vermeiden sollen, entsanddie Revolution.
Der alle Feudalrost konnte sich bey einem so rei-chen, so aufgeklärten dritten Stande, wie er es zu Endedes jgten Jahrhunderts in Frankreich war, nicht wei-ter erhalten. Seit zwanzig Jahren schon steckte Re-volution in allen Köpfen. Magistratur und Adel, dieArmee, Alles, der Hof selbst war davon angesteckt,Der Hof und die Regierung waren die Zielscheibe fürjede verwundete Eigenliebe, für alle kleine Leiden-