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Erster Band.
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>vig dem XVIten denselben Dienst uneigennütziger alsjeder Ändere, leisten. Gustav wurde aber ermordet, und,man weifs nicht recht, wie und warum: der König vonPreufsen Friedrich Wilhelm an die Spitze der Ligue be-rufen. Es möchte wirklich schwer zu erklären seyn,welches Interesse die preufsisch Monarchie bestimmenkonnte , sich in Frankreichs innere Regierungsweise zumischen. England war freylich darüber erfreut, weilI unsere Verlegenheiten dadurch nur noch unauflösbarerwurden, und eine vollständige Umkehrung der beste-| henden Ordnung ihm auch am besten zusagte.

|! Rufsland sah gut zu diesem bevorstehenden Bran-

f de, denn Preufsen und Gustav hatten erst ganz neu-» lieh eine Ausrüstung gegen dasselbe gemacht, um diej Türkey zu reiten, die damals von Josephs und Katha-rinen’s vereinten Armeen überzogen war. Es warnicht schwer zu berechnen., dafs, wenn Rufsland unsdiese Vermittler auf den Hals schickte, es selbst vonihrer Intervention loskommen würde. Katharina warzu geschickt, um eine solche Gelegenheit entwischenzu lassen. Nachdem sie sich stark gegen die Revolu->’ tion herausgelassen hatte, nahm sie an der BildungI der Ligue lebhaften Antheil, um, mit England und| Oestreich verbündet, und Frankreich’s entledigt, ihrerf Politik die beliebige Richtung geben zu können.

I Zu leichterer Durchführung ihres fein ersonnenen

i : Vorhabens hütete sie sich wohl, ihre Macht selbst ge-

I gen uns zu verwenden; sie überliefs diese Sorge den; I Andern,. und trat in den Angelegenheiten des Abend-landes erst wieder bey der Theilung Pohlen’s auf.

; Auf diese Theilung richtete Katharina ihre ganze

, Politik. Die Pohlen, besser unterx-ichtet als unsre Pa-

r ^ riser Refoi’matoren, hatten den ißten May 1791 ihr Kö-- : nigthum für erblich in der sächsischen Familie erklärt.

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