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Erster Band.
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Sowie die National-Versammlung sich die Gewifs-lieit verschafft hatte, tlafs man sich von allen SeitenZu einem Einfall in Frankreich rüstete, heschlofs sie,die Initiative zu ergreifen. Sie hatte Anhänger inBelgien, wo durch den Druck des österreichischen Jo-ches unter Joseph II. Aufstände veränlalst worden wa-ren. Man verlangte von Oestreich Erklärung überseine Zurüstungen ; Drohungen waren dessen Antwort.Dumouriez , damals Minister der auswärtigen Angele-genheiten , liefs den Krieg erklären, und einen Einfallin die Niederlande machen, um bis an den Rhein vor-zudringen; allein unsere verrathenen Armeen wurdendurch eine Handvoll Deutscher unter Beaulieu’s Kom-mando geschlagen (April 1792-)

Drei Monate später dringt von Koblenz aus derHerzog von Braunschweig an der Spitze von sechzig-tausend Preufsen und zehntausend Ausgewandertenüber Thionville in die Champagne ein. Ihm vorangeht' ein Manifest, das Alles mit Feuer und Schwertbedroht, was sich nicht ohne allen Widerstand unter-wirft. Sein Marsch bewerkstelligt sich im Einverständ-nifse mit Ludwigs Ministern, welche, um diese Gränzehlqfs zu stellen, unsere Truppen am Rhein und an derSchelde zerstreut hatten. Mailet- Dupan entwirft mitihnen den Marsehplan der verbündeten Heere; auchBertrand von Molleville, damals Seeminister, hatteden Muth, sich dieser Grofsthat zu rühmen ; die Ge-schichte mul's ein solch Geständnifs in ihre Urkundenaufnehmen.

Diese Armeen gelangen wirklich ohne Widerstandbis nach Verdun, das ihnen seine Thore öffnbt. Dem-ungeachtet bringt das Manifest des Herzogs von Braun-schweig eine ganz andere Wirkung, als die gehoffte,hervor: man beantwortet’es mit dem 10. August; derNapoleon': Leben. 1 ter Band. 2