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Erster Band.
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ihre beyden Endpunkte, in Ceva und Genua zu, zustehen käme, würde das Centrum vereinzelt und abge-trennt unsern Angriffen hlofsstellen.

Die Verbündeten hatten Devins durch Beaulieuahgelöst, einen heynahe achtzigjährigen Greis, dersich durch seinen Muth und Unternehmungsgeist Ruferworben, aber nie durch sein Genie geglänzt hatte.Die ihm aus der I.ombardey zugekommenen Verstär-kungen und die in den Staaten des König-s von Sardi-nien vorgenommenen Aushebungen hatten seine Armeewieder auf den ganz vollzähligen Stand gebracht, unddie Lücken aus dem vorhergehenden Feldzuge reichlichersetzt. Ueberdiefs sollte noch das neapolitanischeKontingent sie bis auf achtzigtausend Mann vermehren.

Durch die Unternehmungen, welche die bi’ittischenFlotten und die korsische Schilfs - Abtheilung an derwestlichen Küste des genuesischen Meerbusens ausfüh-ren konnten, unterstützt, hofften die Alliirten, ihreNiederlage bey Loano zu rächen, und uns aus Ligurienzu verjagen. Zum Glücke für uns waren ihre Streit-Massen schlecht vertheilt. - Mehr als fünfzigtausendSardinier, unter Anführung des Prinzen von Carignan,lagen entkräftet und zerstreut auf allen Alpen - Pässenvom Mont-Blanc an bis zum Col - d’Argentiere; diekleine Alpen- Armee unter Kellermann hielt sie imZaum.

Beaulieu’s und Colli’s Armee, zwischen achtund-vierzig und fünfzigtausend Mann stark, war von Coniund demFufse des Col de Tende an bis an die Bocchet-ta, gegen Genua, verlegt. Der kommandirende Gene-ral selbst war in diesem Augenblicke mit dem linkenFlügel nach Voltaggio und Ovada aufgebrochen. DasCentrum lagerte bey Sassello, und die Piemonteser,welche den rechten Flügel bildeten, standen bey Ceva.