Band 
Erster Band.
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rückzuführen, und neuen Schrecken in die feindlichenReihen zu bringen. Nachstehende Proklamation solltediesen dreyfachen Zweck erreichen:

„Soldaten! In fünfzehn Tagen habt ihr sechs Siege„erfochten, einundzwanzig Fahnen, und fünfzig Kano-5,-nen erbeutet, mehrere befestigte Platze genommen,„den reichsten TheiTPiemonts erobert; ihr habt fiinf-„zigtausend Gefangene .gemacht, und zehntausend„Feinde getödtel und verwundet. Von Allem entblöst,„habt ihr allein Alles ersetzt: ihr habt Schlachten„ohne Kanonen gewonnen , seyd über Flüsse ohne,,Brücken gegangen, habt die angestrengtesten Märsche„ohne Schuhe gemacht, und manchen Bivouak ohne„Brod zugebracht: die republikanischen Phalangen,,allein waren solcher aul'serordenllirhen Tliaten fä-„hig. Dank sey euch, Soldaten, hiefür gebracht!

„Die zwey Armeen, welche vor Kurzem noch ver- •,,wegen euch angrilfen, fliehen vor euch ; die verkehr-„ten Menschen, welche sich schon in Gedanken des,,Siegs eurer Feinde freuten, sind beschämt und zit-„tern. Jedoch, Soldaten, — ich darf es euch nicht„verhehlen, — ihr habt noch nichts gethan, so lange„noch so viel für euch zu thun bleibt. Weder Turin,„noch Mayland, ist in euren Händen: noch treten eure„Feinde die Asche der Tarquinier mit Füfsen,

„Von allem wart ihr zu Anfang des Feldzugs ent-„bJ öst, jetzt seyd ihr reichlich versehen. Zahlreich„sind die euern Feinden abgenommenen Magazine.„Das Belagerungs-Geschütz ist eingetroffen. Das Va-terland versieht sich grofser Dinge zu euch. Ihr,,werdet seine Erwartung rechtfertigen : ihr alle brennet„vor Verlangen, den Ruhm des französischen Volks„in weite Ferne zu tragen, die stolzen Könige zu de-,„müthigen, die euch in Fesseln zu legen vermeinten,