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theilt waren. In unserem Rüclfen machte der römischeHof Umtriebe; Neapel konnte ihn unterstützen und miteiner ganzen Armee auf Ancona oder Siena vorrückemKorsika war im Besitze der Engländer, welche den Un-frieden auf dem Festlande unterhielten, und obgleichToscana im Jahr 1795 zu Paris Frieden geschlossenhatte, so war doch zu befürchten, das Kabinet von St.James möchte zehntausend Mann nach Livorno werfen,um diese drohende feindliche Masse in unserem Rückenzusammenzuziehen. Ich hatte nur tünfundvierzigtau-send schlagf.ihige Leute; Mantua enthielt eine Be-satzung von zwölftausend Oestreichern; Beaulieu, mitden Tyrolern vereint, hatte dreyl’sigtausend Mann imEtsch -Thale, und eine gleiche Anzahl, vom Rheinkommend, war im Anzuge auf Innspruk, um sich anihn anzuschliefsen.
Zu dieser nicht im geringsten übertriebenen Schil-derung kommt noch weiter, dafs Venedig allein denAusschlag gegen uns geben konnte. VVir hatten seinGebiet beym Verfolgen der Oestreicher betreten, deneneine Militärstrafse, um von Tyrol nach Mayland zugelangen, von Venedig zugestanden war; es hatte da-her kein Recht, sich über uns zu beschweren; wenn wiruns aber des Zeughauses von Peschiera und der StadtVerona bemächtigten und diese in Vertheidigungsstandsetzten, wenn wir von den Provinzen der Terrafermaverlangten, sie sollten die Armee ernähren, und zu-gleich dabey die Unabhängigkeits-Ideen verbreiteten,so mufsten wir uns nöthwendig ihre Regierung abge-neigt machen* Es war diefs nicht mein Fehler; dieUmstände erlaubten es nicht anders; ich konnte dieArmee nicht anders als durch Requisition ernähren,und ihre Sicherheit erheischte die Besetzung jenerPosten, deren sie sich sofort bemächtigten*