Band 
Erster Band.
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die Räumung der Schweiz und Roms durch die fran-zösischen Truppen, und endlich die Wiederherstellungder Unabhängigkeit Piemonts und der cisalpinischenRepublik.

Wären diese Forderungen ehrlich gemeynt gewe-sen und in der Absicht gemacht worden, fortan invollkommenem Einverständnisse zu leben, so könnteman ihnen die Anerkennung ihrer Billigkeit durchausnicht versagen. War aber nicht zu befürchten, dafs,wenn Mantua einmal zurückgegeben,' Italien und dieSchweiz geräumt waren, das Wiener-Kabinet einenneuen Krieg herbeyführe ? Wenn wechselseitiges Mifs-trauen zwischen zwey grofsen Mächten besteht, soentsteht daraus eine finstere und Alles erschwerendePolitik; das Direktorium wollte Alles an sich bringen,um sich gegen seine Feinde festzustellen, und Oest-reich sah in diesen Eingriffen nur einen unausstehli-chen Usurpationsgeist. Auch wurden ungeachtet desfriedlichen Fortganges der Angelegenheiten des Rastad-ter Kongresses, die Rekrutirungen in den Erbstaatenmit Thätigkeit betrieben, die Regimenter ergänzt.Die Russen rückten in Mähren vor, ohne jedoch ih-ren Marsch, den verschiedene Umstände noch unnöthigmachen konnten, zu sehr zu beeilen.

Der Rastadter Kongrefs rückte inzwischen derLösung seiner Aufgabe immer näher, ohne zu bemer-ken , dafs seine Arbeiten von der Wendung abhängigwaren, welche die besonderen Unterhandlungen der gros-sen Mächte unter einander nehmen würden. Die Fran-zosen hatten beynahe Alles, was sie wünschten, erhal-ten. Die Schleifung von Ehrenbreitstein unterlag zwareinigen Anständen ; allein die Reichsdeputation war zufriedfertig gestimmt, als dafs sie nichtendlich unter derBedingung darein gewilligt hätte, dafs Kehl, vorerst

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