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dem Uebel abzuhelfen. Die Salza, die Traun und dieEnns wurden mit demselben Ungestüm überschrit-ten. Richepanse hob mehrmals die feindliche Nach-hut auf und legte Beweise grofser Geschicklichkeitab. General Rienau, der mit einem, besonders anReiterey bedeutend starken Korps nach Regensburggeeilt war, wufste, durch die Niederlage der Haupt-armee in seinen Operationen gelähmt, nichts Bessereszu tliun, als sich mit dem General Simbschen undden böhmischen Legionen zu vereinigen, um überAugereau’s kleine Armee herzufallen, der’, nachdemer Wiirzburg besetzt und die Citadelle eingeschlossenhatte, gegerf Nürnberg vorrückte. Obgleich die Oest-reicher auf diesem untergeordneten Punkte einige klei-ne Vorlheile errangen, so mufste dennoch ihre Haupt-armee in der gröfsten Zerrüttung sich bis nach St. Pöl-ten zurückziehen. Richepanse, Lecourbe und Decaenhaben sich in diesem kurzen Feldzuge, welcher durchdie Uebergänge über den Inn und die Salza, sowiedurch die Gefechte bey Schwanstadt, Vöcklabruck undLambach merkwürdig wurde , mit Ruhm bedeckt.
Der Erzherzog Karl übernahm nun aus den Hän-den seines Bruders das Kommando über eine demora-lisirte Armee, welche in Zeit von zwanzig Tagen fünf-undzwanzigtausend Mann, hundertzwanzig Kanonenund viertausend Wagen verloren hatte. Wie hätte er,der ohne Verstärkungen und ohne nahe Hoffnungendarauf bey dieser Armee- ankam , Zuversicht und Siegde rselben zurückführen sollen?
Er trug auf einen Waffenstillstand an. Moreauhatte den Auftrag, nur in dem Falle darauf einzuge-hen , wenn Oestreich sich verbindlich mache, seineSache von der Englands zu trennen und ohne Verzugabgesondert iu Unterhandlung zu treten. Es waren