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Stillstand mit dem Hofe beyder Sicilien , welcher unsfür alle Beeinträchtigungen Genugthuung verschaffte,und uns die Besetzung der Rhede von Tarent bis zumallgemeinen ..Frieden gewährte.
Soult wurde mit zehntausend Mann zu deren Be*sitznahme abgesendet; ich beauftragte ihn, unverzüg-lieh zu den erforderlichen Arbeiten zu schreiten, umsie gegen die Engländer zu sichern.
Murat hatte sich nach Piom begeben, wo er vonBeiten des Papstes eine gute Aufnahme fand. Er ver-sicherte den heiligen Stuhl meiner friedlichen Gesin-nungen gegen denselben, und das gute Einverständnii'swar' alsbald zwischen uns hergestellt.
Der Friede, welcher am g. Februar zu Lunevilleunterzeichnet wurde, beendigte diese zweyte Jloaii-tioa; er war von jenem von Campo-Formio nur we-nig verschieden. Die vorzüglichste Abweichung be-stand darin, dafs Toscana au den Infanteu von-Parmaabgetreten wurde, wogegen der Grofsherzog Salzburgerhielt. Diese Klausel war darum von Wichtigkeit,weil dadurch Spanien, wie zu den Zeiten Ludwigs XIV.und Ludwigs XV., in die Angelegenheiten Italiens ge-zogen wurde, und das Haus Oestreich seine Erbschafts-Ansprüche auf Toscana vollends verlor, durch dessenHülfe ihm, ohnehin schon im Besitze von Verona undVenedig, ein Einfall nach Italien sehr erleichtert wer-den konnte.
Die Hauptartikel des Friedensschlusses waren übri-gens folgende: ,) der Kaiser, sowohl in der Eigen-schaft als Kaiser von Oestreich, als im Namen desdeutschen Reichs abschliefsend, tritt Belgien und dasganze linke Rheinufer ab; 2) er verzichtet auf dieLombardey, aus welcher ein unabhängiger Staat gebil-det werden soll; 3) Oestreich wird dagegen das vene-