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Erster Band.
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Ich erlangte von Spanien die Wiederabtretung vonLouisiana , welches wir ihm im Jaln-e 1763 ,■ in Folgedes schimpflichen Friedens von Paris , abtreten mufs-ten, obwohl Spanien damals mit uns verbündet war.

Der Besitz dieser für alle Art von Kultur so gün-stigen Ländereyen hatte in meinen Augen grol'senWerth. Ihre Lage zwischen Mexiko und den verei-nigten Staaten konnte einst das Loos des nördlichenAmerika in meine Hände legen : im Besitze der Mün-dungen des Missisippi* waren wir auch Meister vondem Handel all der Gegenden, welche von den, in die-sen unermefslichen Strom sich ergiefsenden, Flüssenbewässert werden. Wenn uns St. Domingo entgieng,so konnten wir am Missisippi sowohl den Boden, alsdas Klima wieder finden, welche die Pflanzung derKolonialwaaren erfordert. Zwey Jahre später leisteteich auf alle diese Hoffnungen Verzicht, indem ich die-se kostbare Kolonie an die vereinigten Staaten ver-kaufte : die Besorgnifs, dafs die Engländer sich einstderselben bemächtigen und dort eine Niederlassung be-gründen könnten , die ihnen den Einflufs auf Mexikound auf die vereinigten Staaten sicherte, war derHauptgrund, der mich zu dieser Veräufserung be-stimmte.

Während in London der Friede unterhandelt wur-de, gab ich mir alle Mühe, die kleinen Nachbarstaa-ten auf einen Fufs zu setzen, der meinen Absichtenentsprach. Ich hatte Toskana dem Inl'anten, Herzog vonParma, abtreten lassen; er sollte als König von Etru-rien anerkannt werden. Dieser Prinz, von der spani-schen Linie , konnte, so oft ich es für nöthig gefun-den hätte, ein spanisches Kontingent herheyrufen, umdie östreichische Linie in Italien zu bekämpfen, wiediefs unter Philipp V. und Ludwig XV. geschehen war.