in den steyrischen Gebirgen eine Kolonnen-Tete zeigte,ihn von einem Marsche nach Wien abzuhalten und ihnzu bestimmen , die weitere, aber sicherere Strafse überUngarn einzuschlagen. Hiedurch vergröfserte ich seineEntfernung von der russischen Armee; ich schob denAugenblick, wo er mit derselben hätte gemeinschaft-lich öperiren können, dadurch um ein Langes hinaus;es war ein ganz wohl verwendetes Detachement; auchsollte sich ja Marmout, sowie es Zeit dazu war, wie-der nach Wien ziehen, Mortier daselbst ablösen undmich in den Stand setzen, meine Macht zwischen derDonau und Brünn sammeln zu können, um dann nachmeinem Belieben gegen beyde feindliche Armeen zuagiren, oder die Strafse, die mir am besten Zusagenwürde , zu meinem Rückzüge zu wählen. Unterdessenmufste Davoust eine seiner Divisionen nach Neustadtentsenden, um das zwcyte Korps bey einem etwaigenGefechte in den Schluchten des Sömei’ings zu unter-stützen.
Immer mehr erkannte ich die Klugheit meines Ent-schlusses , bis nach Wien vorgedrungen zu seyn, undmich sodann bis Mähren hinaufgezogen zu haben. Eswar diese zweyte Bewegung eine Folge der ersteren ;denn, um einen guten Erfolg zu sichern, mufste derPtaum, der die beyden verbündeten Armeen von einan-der trennte, noch mehr ausgedehnt und meine Rück-zugs-Basis vergröfsert werden; über Passau wurde einRückzug nun etwas Leichtes. Preufsen war noch nichtin der Lage, unmittelbar auftreten zu können, undzwar j) weil es noch immer auf die Truppen wartete,mit denen es den Kordon an der Weichsel gezogenhatte ; 2) weil es seine Wünsche lieber durch eine
Unterhandlung, als durch einen Krieg, erreichen wollte.Es hieng dieses Kabinet stark an den Formen, und un-