jtienter, die gerade noch ankamen, um Zeugen von Kol-lowrath’s Niederlage zu seyn. General Ouvvarof wurdemit 30 Schwadronen zwischen Bagration und dem Grofs-fiirsten aufgestellt; die übrige Reiterey nahm ihre Stel-lung auf dessen linkem Flügel.
Wie aber der Grofsfürst die französischen Infante-rie-Kolonnen nach Blasowitz eindringen und daraus de.bouchiren sieht, fafst er den Entschluls , sich von denHöhen herabzuziehen und ihnen die Hälfte des Wegszu ersparen. Es erscheint ihm diese Bewegung zu sei-ner eigenen Sicherheit eben,so nothwendig, als um demCentrum, worüber er unruhig zu werden begann, Luftzu verschaffen.
Während sich nun ein wüthendes Infanterie-Gefechtzwischen den russischen Garden und der Division Erlonentspann, befiehlt der Grofsfürst dem Garde-Kiirassier-Regiment, in die rechte Flanke der letztem einzuhauen ;es befand sich auf derselben das 4.te Linien - Regiment,das zur Deckung des Abstandes von der Division Van-damme detachirt war. Auf dieses Regiment warfen sichnun die russischen Kürassiere und sprengen das eineBataillon; allein mit ihren Tapfersten bezahlen sie dieEhre, diesem Bataillon seinen Adler genommen zu ha-ben. Es war dieses abgetrennte Scharmützel nicht ge-fährlich ; da ich jedoch nicht wufste,. ob es der Feindnicht fortsetzen würde, so hielt ich für nötliig , denMarschall Bessieres mit meiner Garde-Reiterey auf jenenPunkt zu befehligen. Es mtifste dem Dinge ein Endegemacht werden; ich ertheilte ihm den Befehl zum An-griffe. Nach der ehrenvollsten Vertheidigung sieht sichdie russische Linie genüthigt, Bernadotte’s und Bessie-res vereinten Anstrengungen zu weichen. Die Infanterieder Garde, zu keinem weitern Widerstande mehr fähig,zieht sich auf Rrzenowitz zurück. Die Chevalier-Gar-