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Zweyter Band.
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läugnen, dafs sie wenigstens scheinbar sey, wenn man.der Gröfse, zu der sich die kleinsten Staaten durch«inen glänzenden Fortgang ihres Seewesens erhoben,und des aulserprdentlichen Umfanges gedenkt, den dierömische Herrschaft in dem Augenblicke i gewann, wosie sich ihrer karthaginiensischen Nebenbuhlerin ent-ledigt hatte. Durch die Entdeckung yon Amerika unddie Erfindung des Kompasses verdoppelte sich die Wich-tigkeit des Seewesens und die hohe Stufe von Macht,zu der die Holländer, die Spanier und die Engländernach einander dadurch gelangten, hatte jenem Vorur-theile von Tage zu Tage grölseren Eingang verschafft,

Alles diefs, sowie den Einflufs anerkennend, dendie Herrschaft zur See verleiht, hielt ich jedennocli,und zwar mit Recht, dafür, dafs der Hauptgrund je-nes Einflusses in der Spaltung der Völker des Festlan-des bestehe, und dafs das Sprüchwort unrichtig seynwürde, wenn je diese Völker des Festlandes sich zu-sammen verständen. Gleichwohl überzeugt, dafs Frank-reich nie den Kulminations - Punkt der Wohlfahrt undMacht erreichen könne, so lange es nicht England zurSee das Gleichgewicht zu halfen im Stande sey, he-schlofs ich, Alles zur Wiederaufbringung unseres See-wesens anzuwenden, und aus den Ergebnissen der Sie-ge von Ulm und Austerlitz die Mittel herzuleiten, wo-durch Amerika gerettet, Indien befreyt, und Europaein Joch abgenommen werden könnte, das seinem Han-del mit Verderben drohte.

Seit meiner Expedition nach Egypten hatte dieenglische Macht sich verdreyfacht. Tippoo’s Fall undmehr noch die nach einander bey Delhi, Lassavaryund Afsye dem Rajah yon Berar und Scindiah durchLake und Wellesley beygebrachten Niederlagen — dieUnterwerfung des Rajah von Bourtpour und Holkars