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stem geknüpft wurde ; das Legionskreuz, mit einemge- Wort, war, was früher der Ritterring in Rom. Die-
aft ses zahlreiche Korps , obgleich mit der bürgerlichen
und militärischen Gewalt bekleidet, war dennoch gernreu vom Volke gesehen, weil es aus seiner Mitte entnom-
nt- men war. Es hatte Vertrauen zu demselben, weil ihre
ah- Interessen verschmolzen waren.
Be- Das Kaiserthum beruhte auf einer kräftigen Ver-te; fassung. Die Armee hatte sich in der Schule des Krie-
eh- ges gebildet; dort hatte sie sich zu schlagen und zu
^er. leiden gelernt.
ol. Die Civ'ilbeamten gewöhnten sich an eine piinkt-
hte liehe Befolgung der Gesetze, weil ich weder Willkiihr,
die noch Auslegungen wollte. Hiedurch erwarben sie sich
ist, Genauigkeit und Raschheit im Geschäfte. Ein gleich-
ten, förmiger Eindruck herrschte überall, denn nur ein
-ten Losungs-Wort galt im ganzen Kaiserthum. Alles be-
ch- wegte sich demnach in dieser Maschine, allein dieBe-
oll- wegung gieng nur von den von mir dazu bestimmten
im Federn aus. Ich hatte einen Augenblick den grofsen Ge-
üclt danken, alle Stellen bleibend zu verleihen, aufser in
iern Fällen von Dienstverbrechen und förmlichem Urtheils-
-ein Spruch. Ich erkannte darin einen grofsen moralischen
ich Vortheil und ein Unterpfand für das Bestehende. Der
fse, Mensch, der ein Amt auf Lebenszeit besitzt, überlegt
| 0 p. zweymal, bevor er sich dem Falle aussetzt, es zu ver-
ieh lieren. Der Staai gewänne dabey getreuere Diener,
and unr ' die Beamten hätten den Vortheil, vor willkiihrli-
in- chen Absetzungen gesichert zu seyn; der Ränkesucht
ms- Un d Gunst wäre weniger Raum gegeben.
■ine Den öffentlichen Verschleuderungen habe ich da-
Na- durch Einhalt gethan, dafs ich die ganze Fiskal-Ma-hre schinein einen einzigen Centralpunkt vereinigte. Nicht»
Sy. blieb in diesem Theile der Staatsverwaltung ohne diel