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Zweyter Band.
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stem geknüpft wurde ; das Legionskreuz, mit einemge- Wort, war, was früher der Ritterring in Rom. Die-

aft ses zahlreiche Korps , obgleich mit der bürgerlichen

und militärischen Gewalt bekleidet, war dennoch gernreu vom Volke gesehen, weil es aus seiner Mitte entnom-

nt- men war. Es hatte Vertrauen zu demselben, weil ihre

ah- Interessen verschmolzen waren.

Be- Das Kaiserthum beruhte auf einer kräftigen Ver-te; fassung. Die Armee hatte sich in der Schule des Krie-

eh- ges gebildet; dort hatte sie sich zu schlagen und zu

^er. leiden gelernt.

ol. Die Civ'ilbeamten gewöhnten sich an eine piinkt-

hte liehe Befolgung der Gesetze, weil ich weder Willkiihr,

die noch Auslegungen wollte. Hiedurch erwarben sie sich

ist, Genauigkeit und Raschheit im Geschäfte. Ein gleich-

ten, förmiger Eindruck herrschte überall, denn nur ein

-ten Losungs-Wort galt im ganzen Kaiserthum. Alles be-

ch- wegte sich demnach in dieser Maschine, allein dieBe-

oll- wegung gieng nur von den von mir dazu bestimmten

im Federn aus. Ich hatte einen Augenblick den grofsen Ge-

üclt danken, alle Stellen bleibend zu verleihen, aufser in

iern Fällen von Dienstverbrechen und förmlichem Urtheils-

-ein Spruch. Ich erkannte darin einen grofsen moralischen

ich Vortheil und ein Unterpfand für das Bestehende. Der

fse, Mensch, der ein Amt auf Lebenszeit besitzt, überlegt

| 0 p. zweymal, bevor er sich dem Falle aussetzt, es zu ver-

ieh lieren. Der Staai gewänne dabey getreuere Diener,

and unr ' die Beamten hätten den Vortheil, vor willkiihrli-

in- chen Absetzungen gesichert zu seyn; der Ränkesucht

ms- Un d Gunst wäre weniger Raum gegeben.

■ine Den öffentlichen Verschleuderungen habe ich da-

Na- durch Einhalt gethan, dafs ich die ganze Fiskal-Ma-hre schinein einen einzigen Centralpunkt vereinigte. Nicht»

Sy. blieb in diesem Theile der Staatsverwaltung ohne diel