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gchweig befehligt, befand sich in der Umgegend vonErfurt. Das linke Flügelkorps, unter den Befehlendes Fürsten von Hohenlohe, aus ungefähr 50,000 Sach-sen und Preufsen zusammengesetzt, konZentrirte sichbey Blankenhayn: einTheil desselben war unter Tauen-zien zur Deckung des äul'sersten linken Flügels beySchleitz detachirt.
Nur drey Wechselfälle ergaben sich aus meinenKombinationen, um den Kriegsschauplatz nach Preus-sen zu verlegen: ich konnte von meinem linken Flü-gel aus operiren, wenn ich über Maynz und Weselnach Westphalen debouchirte, diefs wäre aber thö-richt gewesen; ich konnte dagegen in Masse vom Cen-trum aus auf der Eisenacher Strafse gegen Kassel oderLeipzig vorschreiten; oder endlich konnte ich von mei-nem rechten Flügel aus in Masse Vordringen, denfeindlichen linken Flügel umgehen, und die Freufsenüber Hof und Gera von Berlin abschneiden, wie ichMack über Donauwörth, und Melas bey Marengo vonWien abgeschnitten hatte. Es ist augenscheinlich, dalsdas letztere Manöver nicht nur das beste, sondern so-gar das einzig vernünftige war.
Um der Katastrophe zu begegnen, blieben denPreufsen nur zwey Auswege: entweder mufsten sie inder Mitte Septembers über meine in Franken zerstreu-ten Kantonnirungen herfallen, oder, in Masse an derobern Saale aufgestellt und ihren linken Flügel an dieöstreichische Gränze gelehnt, mich nur vertheidigungs-weise erwarten. Ich hätte sie vermittelst eines Fron-tal-Angriffes schlagen können; allein sie konnten sichdann ganz sicher auf Dresden und Schlesien zurück-ziehen. Sie hätten sich dann mit den Russen an derOder vereinigt, und die Monarchie konnte hiedurchgerettet seyn. Dagegen aber eilten sie von ihrem rech-