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Zweyter Band.
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nier-Kompagnieen aus Frankreich kommen zu lassen:ich gab ihnen preufsische Kanonen, um die zu diesemKaliber gehörige Munition benützen zu können. Ichliefs deswegen sogar auch französische Geschütze nachdemselben Kaliber giefsen. Auch erwartete ich mehr als50,000 Mann von meinen Depots und denen meiner Al-liirten vom Rheinbünde.

Dieses ruhige Verweilen, mitten in Alt-Preufsenund Pohlen, begreift eine der merkwürdigsten Epochenmeines Lebens, und trotz ihrer Ruhe war sie darumweder weniger bedenklich, noch weniger ruhmvoll.

Die Ankunft des Baron Vincent und des GeneralNeipperg, die von Qestreich zum Behuf einer Vermitt-lung nach Warschau abgeschickt waren , erregte mirgerechte Besorgnisse. Ich zitterte bey dem Gedanken*es möchte 150,000 Mann seiner Vermittler an die Elbeschicken: ich wäre hiedurch in grofse Verlegenheitgerathen. Bald sah ich ein, dafs ich meinen Feindenzu schönes Spiel gegeben hatte. Mehr denn einmalbereute ich es, mich in diese entfernten und unwirk-lichen Gegenden haben fortreissen zu lassen, und die-jenigen, welche mich davon abzubringen suchten, soschnöde zurückgewiesen zu haben. Damals hatte dasWiener Kabinet eine sicherere und ehrenvollere Gele-genheit, sein Uebergewicht berzustellen, als später imJahre 1 g 13. Es verstand sie aber nicht zu benutzen,und die feste Haltung, die ich an den Tag legte, ret-tete mich.

Sogar Spanien, auf das ich mit so grofser Zuver-läfsigkeit rechnen zu können glaubte, vermehrte nochdas Maafs der mir drohenden Gefahr. In dem Augen-blicke, wo ich wie ein Donnerstreich bey Jena auf diepreufsische Armee einschlug, drohte jene Macht, kurzmit mir abzubrechen. Das Madrider Kabinet, das sich