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„Im Besitze von Waffen, Munition und Lebensmitteln„ist, und die sie zerschmettern kann.” Selim weifsdiese Antwort zu würdigen, fühlt sich begeistert uuclentschliefst sich zur Vertheidigung. Er läfst Sebastianiin den des Nachts versammelten Divan berufen. Selim’sgrofsherzige Gesinnungen gehen bald auf die Gemütherseiner Minister über, denen die Erbitterung, die sichbey der Kunde von dem, was vorgeht, immer stärkerin der Hauptstadt äufsert, noch mehr den Muth hebt.Nicht mehr Sebastiani ist’s, dem jene laute Gährunggilt, den Engländern gilt sie.
Grofse Hülfsmittel waren, besonders in dem herr-lichen Zeughause der Marine, vorhanden5 allein esbedurfte Zeit. Alles wird zu Sebastiani’s Verfügunggestellt, den, sehr zur gelegenen Zeit, einige aufmeinen Befehl von Dalmatien abgeschickte Artillerie-und Genie-Offiziere unterstützen. Ein prächtiges Zeltwird im Garten des Serails für ihn aufgeschlagen; vonhier aus leitet er zumal sowohl die zur Vertheidi-gung nöthigen Arbeiten, als die Unterhandlungen, wo-durch Duckworth hingehalten, und einige Tage ver-mittelst Versprechungen gewonnen werden sollen. DerMarquis Almenara, spanischer Minister, steht ihm ausallen Kräften bey, und theilt mit ihm das öffentlicheZutrauen.
Sogleich gewinnt Alles ein ganz anderes Ansehen:auf die kalte Fühllosigkeit und die Abgemessenheit derMuselmanen folgt ein elektrisches Feuer, das sichsogar Greisen und Kindern mittheilt; Alles will an derEhre Theil nehmen, zum Wohl der Hauptstadt bey-zutragen; die Einen machen Batterie-Würste und Fa-schinen, Andere bauen an den Batterieen und ziehendie Kanonen ein: in vier Tagen sind bey 300 Geschützeauf der Stelle aufgeführt, wo die Gefahr am dringend-