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Zweyter Band.
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Nacli zwey oder drey nicht sehi’ bedeutenden Ge-fechten wurde Pommern besetzt, und Stralsund einge-engt. Es lag mir daran, diesen Kampf, der Schwedenso wenig zusagte, als mir, zu beendigen, und ich schriebdaher an Mortier, alle Gelegenheiten, die eine Annä-herung herbeyfiihren könnten , zu benützen. In derUeberzeugung, dafs die Schweden nichts Ernstlichesunternehmen würden, und von verschiedenen Ausfällender Colberger Besatzung in Kenntnifs gesetzt, glaubteMortier, sich diesem Festplatze, von dem erbefürch-tete, er könne ein noch beunruhigenderer Punkt füruns werden, annähern zu müssen : er brach daher nachGrimen auf; da aber die Schweden den zu ihrer Be-obachtung zurückgelassenen General Grandjean, nunvor sich hertrieben, kehrte Mortier sogleich wiederum und warf sie von Anklam mit Verlust zurück.

Armfeld, der zum Kriege aufgehetzt hatte, warin diesem Gefechte verwandet worden; die Engländerhandelten nicht mehr nach dem Gefallen des wunder-lichen Gustav’s; seine Nation mifsbilligte diesen Kampf,der durchaus kein Interesse für sie hatte, und der in-cousequente Fürst ratifizirte einen den 18 April vondem General Essen Unterzeichneten Waffenstillstands-Vertrag mit derselben Unbesonnenheit, die ihn auchzum Kriege veranlafst hatte; denn er that es in dem-selben Augenblicke, wo die Engländer ihm endlichdie versprochene Hülfe zuzuschicken im Begriffe stan-den. Mortier hatte meine Weisungen zu buchstäblichbefolgt, denn er hielt in s.einem Siege an, statt dafser den besiegten Feind bis Stralsund hätte verfolgen,und sich seiner grofsen durch schlechtes Wetter imHalf zurückgehaltenen Flottille hätte bemächtigen sol-len; es wäre dann immer noch Zeit zur Unterzeichnungeines Waffenstillstandes gewesen.