schlag, gegen Zurückgabe der Gefangenen Alexandrienund Egypten räumen iu wollen.
Empört über diesen neuen Frevel erklärte endlichdie Pforte England den Krieg, rüstete ein Geschwadervon 9 Schiffen aus, und schickte es nach den Darda-nellen, wo die russische Flotte unter Admiral Siniaviudie Duckworth’s abgelöst und sich, den 21 März, derInsel Tenedos bemächtigt hatte.
Während meine kriegerischen Zurüstungen so sehrgegen die Ptuhe abstachen, welche in den Kantonirun-gen an der Passarge bey der Armee herrschte, benützteich die Zeit, welche der Feind mir schenkte, dazu,Alles-, was mir noch in meinem Rücken lästig war, zubeseitigen. Die Eroberung Schlesiens gieng rasch vor-wärts : Glogau , Breslau, Krieg und Schweidnitz hat-ten bereits kapitulirt. Neisse, Koscl und Glatz stan-den im Begriffe, ein Gleiches zu thun; allein nochblieb mir Kolberg, Graudenz und Danzig zü unterwer-fen übrig. Letzteres liefs ich belagern, die beydeaandern Festplätze blokireiv.
Danzig, dessen Vertheidigung dem General Kalk-reuth und dem berühmten Ingenieur Bousmard anver-traut war, hatte eine Besatzung von i2,coo Preufsenund 3 Bataillons Russen. Die Belagerung einer sol-chen Festung ist ein grofses Unternehmen. MarschallLefebvre wurde mit dem ioten Korps, das aus Pohlen,Badensern, Sachsen und einigen französischen Batail-lons bestand, damit beauftragt. Lannes stellte ich mitOudinot’s Grenadieren zur Beobachtung auf; das bishervon ihm befehligte 5te Korps trat unter Massena’s Be-fehle, zu dem auch Wrede’s bayrische Division gestos-sen war. Am i April fieng die Belagerung von Dan-zig an; sie wurde mit Nachdruck betrieben. Schonam i May sah sich der Festplatz sehr ernstlich und