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Zweyter Band.
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Befehligte, entwickelte grofse Thätigkeit, indem ernicht nur die Belagerung zu unterbrechen, sondernsogar Breslau zu überfallen versuchte. Lefebvre-Des-nouettes gelang es, nicht nur das erste jener Unterneh-men zu vereiteln, sondern, mit Hülfe des zu Breslaubefehligenden Generals Dumui, nöthigte er auch Kleist,von dem zweyteii abzustehen.

Neisse, immer mehr gedrängt, kapitulirte endlicham i Juny; die noch aus 5,000 Schlagfälligen bestehendeBesatzung wurde gefangen gemacht; auch fanden wirdaselbst mehr als 300 Feuerschlünde vor.

Nun kam die Reihe an Glatz; trotz seiner starkenLage ergab es sich den 14 Juny. Die durch ihre Un-ternehmungen aufserhalb der Festung erschöpfte undentmuthigte Besatzung leistete den Widerstand nicht,den wir von ihr erwartet hatten. Mit dieser Erobe-rung endigte der Feldzug des gten Korps* in welchemVandamme sich ausgezeichnet, und mit weniger als20,000 Mann, innerhalb acht Monaten, sechs grofseFestungen, 1,500 Kanonen genommen und 20,000 Ge-fangene gemacht hatte.

Im Verlaufe der drey Monate, während welcherwir der Ruhe genofsen, war eine Infanterie- und dieganze Garde-Division, unter den Befehlen des Grofs-fiirsten Konstantin, aus 30 Bataillons und 34 Schwa-dronen, die Grenadiere mitgerechnet, bestehend, zu derrussischen Armee gestossen; dessen ungeachtet aberkonnte sie nicht mehr als 120—130,000 Mann in Liniestellen, wenn man auch Lestocq’s preufsisches Korps,und jenes, das an der Narew geblieben war, hiezuzählt. Dagegen rückte eine aus den Depots gebildeteund 30,000 Mann starke Reserve-Armee unter dem Für-sten Labanoff an den Niemen vor. Kaiser Alexanderhatte, um den Gang der Unterhandlungen oder dert