Band 
Zweyter Band.
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Vermittelst des unschätzbaren Vortheils der Seehatten die Alliirten in dem Königsberger Hafen eineUnermefsliche Niederlage von Munition und Lebens-mitteln errichtet. Ihre Armee war mit Allem im Ueber-flufs versehen; ico>cco eben erst aus London und Pe-tersburg angenommene Gewehre sollten zur Bewaffnungder von dem Könige auszuhebenden Preul'sen, und zumErsätze der in Folge des Kriegs sieh ergebenden Ver-luste dienen; mehr als hundert mit Munition und Le-bensmitteln beladene Fahrzeuge liefsen es dort anNichts fehlen. Es war ganz wohl daran gethan, sichKönigsberg’s als eines vorübergehenden Depot’s zu be-dienen; allein zu einer strategischen Basis war dieseStadt, die an das geschlossene Ende des KurischenHaff’s angebaut ist, ihrer Lage nach nicht geeignet;besser hätte man daran gethan, die Magazine nachGumbinnen hinauffiihren zu lassen. Es hatte dieserFehler auf alle spätem Ereignisse des Kriegs Einflufs.

Meine Armee, wiewohl nicht eben so reichlichversehen, lebte, Dank sey es dem lieichthume Alt-Preuisens und den unerschöpflichen Gegenden um El-bing und Danzig, dennoch ziemlich gut.

Diefs war die Lage der beyden Armeen, als dieRückkehr der schönen Jahrszeit, Danzig’s Fall unddie politischen Spaltungen uns wieder in’s Feld riefen.

Bennigsen, der versäumt halte, mich anzugreifen,so lange ich noch um die — zur Belagerung von Dan-zig verwendeten Korps — schwächer war, hegieng dieunbegreifliche Inkonsequenz, es, auf die Nachricht vonder Uebergabe jener Festung, jetzt und ohne die An-kunft seiner Reserven abzuwarten, zu thun. Meinewieder erfrischte und ergänzte Armee nahm folgendeStellung ein: Eine bayrische Division zu War-schau; Masse na an der Oinuleff; ein pohluisclies