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auf dem linlien Ufer der Alle aufgestellten russischenrechten Flügels anzugreifen, um nach Heilsberg durch,zubrechen, und die Armee in zwey Tlieile zu theilen, wasihr unvermeidliches Verderben nach sich gezogen ha-ben würde. Ich ertheilte, wiewohl es schon ziemlichspät war, Soult’s Korps den Befehl, die Verschanzun-gen, durch welche die Russen von der Seite von Law-den und Langewiese gedeckt waren, anzugreifen. Ver-gebens liefs ich Soult durch Lannes Korps und die Fü-siliere meiner Garde unterstützen; die Russen behaup-teten ihre Stellung: nur ein Werk konnten wir weg-nehmen, und auch aus diesem wurden wir durch ihreReserve wieder vertrieben. In weniger als drey Stun-den hatten wir ungefähr 6,000 ScMagunfähige.
Durch eine Wiederholung des Angriffes am folgen-den Tage hätte ich die dazu bestimmten Korps derVernichtung ausgesetzt: auch war um so weniger Ur-sache dazu vorhanden, als ich, wenn ich gegen Kö-nigsberg manövrirte, versichert seyn konnte, den Feindohne einen Schilfs aus seinem Lager zu bringen. Nocheinen Augenblick schwankte ich, ob ich nicht von mei-nem rechten Flügel aus mit Ney’s und Davoust’s Korpsnach Bischoffstein marsehiren sollte; die bereits an-geführten Gründe bewogen mich auf’s Neue, die ent-gegengesetzte Richtung zu nehmen. Am Uten, mitTagesanbruch, bewegte sich meine Armee in zwey Ko-lonnen auf Landsberg und Preufsiseh - Evlau. Ein ein-ziges Korps wurde zur Deckung meiner Bewegung vordem Lager von Heilsberg gelassen. Ich verhehlte mirdas Gefährliche bey der Sache nicht; denn ich iiber-liefs dadurch meine eigene Kommunikationen dem Fein-de , der, sein Lager von Heilsberg zur Basis nehmend,in unsern Rücken operiren, und uns zwischen seineArmee, den Nieder-Pregel und das Meer einengen