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nommen. Ich meinerseits schätzte mich glücklich,ihn so vortheilhaft beendigen zu können; denn Oest-reich lieng nun doch an, seine Truppen zusammenzu*ziehen.
Unsere erste Zusammenkunft fand auf einem Flofsemitten im Niemen Statt. Die erste Rede des KaisersAlexander an mich war, dafs er nicht geringere Be-schwerden gegen England habe, als ich. In diesemFalle, entgegnete ich ihm, ist der Friede geschlos-sen; und wir reichten zum Zeichen unserer Versöh-nung einander die Hand. Später hatten wir noch ver-schiedene andere Zusammenkünfte in Tilsit, wo KaiserAlexander seinen Aufenthalt nahm, Sein Aeufsereswar edel, anmuthig, imponirend, Die Lebhaftigkeitseiner Auffassung schien mir grofs; in einem Augen-blicke hatte er die schwierigsten Fragen erfafst. Beyseiner grofsen Aehulichkeit, in Allem, mit Franz I undLudwig XIV, kann man auch von ihm sagen, er seyein ritterlicher König. Hätte er im gleichen Jahrhun-dert mit dem Sieger von Marignan gelebt, so wäreunstreitig ihm die Palme zugefallen. Meine Politikhat es mit sich bringen können, dafs ich ihn andersschilderte, als ich ihn gefunden habe; allein sovielist gewifs, dafs, so sehr ich zu seinen Gunsten einge-nommen war, sein Benehmen in den Jahren 1812 und18x3 meine Erwartungen von ihm dennoch bey Wei-tem übertraf. Ich hatte Nachgiebigkeit bey ihm ge-funden; allein ich hielt sie für Schwäche. Uebrigensnicht in diesem Punkte allein täuschte ich mich überden Charakter dieses Fürsten. Labruyere selbst wärein Verlegenheit gerathen, wenn er ihn genau hätte
erklären sollen.
Zu Tilsit sah ich auch eines seiner Garde-Regi-menter ; nie habe ich den Eindruck vergessen, den icl?