wrederbrrnglich zerstört; die Seehäfen waren zu Grundegerichtet; keine menschliche Macht konnte ihnen dasim Augenblicke wiedergeben, was die Revolution ver-nichtet hatte. Es wurde also dringend, dem Handels-geiste einen andern Impuls zu geben, wenn man denfranzösischen Gewerbfleifs wieder in’s Leben rufenwollte. Um diefs zu erreichen, gab es kein anrberesMittel, als den Engländern den Alleinhandel des Ma-nufaktur-Gewerbfleifses zu entreissen, und diesen Ge-werbsfleifs zum allgemeinen Richtpunkte des Staats-haushaltes zu machen. Das Kontinental-System mufsteaufgestellt werden. Dieses System in seiner kräftig-sten Anwendung, und nichts Geringeres, war nöthig,weil man den Fabriken ungeheuere Prämien bewilliggen mufste, um den Handelsstaud dazu zu bringen,die zur Einrichtung des Gesammtwesens einer Fabrikerforderlichen Vorschüsse zu machen.
Die Thatsache hat für mich bewiesen. Ich habeden Sitz des Gewerbfleifses verlegt, indem ich ihnüber’s Meer her holte; er hat auf dem Festlande sogewaltige Fortschritte gemacht, dafs er keine Konkur-renz weiter zu befürchten braucht. Wenn Frankreichgedeihen will, so behalte es mein System mit verän-dertem Namen bey. Will es aber zu Grunde gehen,so darf es nur wieder auf seine Unternehmungen zurSee zurückkommen; denn im ersten Kriege werden dieEngländer sie alle zu nichte machen. Ich sah michgezwungen , das Kontinental - System auf’s Aeufserstezu treiben, weil es nicht blofs das Wohl Frankreichs,sondern auch Englands Nachtheil bewirken sollte. Blofsdurch sein Ministerium erhielten wir die Kolonial-Waaren, mochte es seinen Schiffen auch Flaggen bor-gen, woher es nur wollte. Von diesen Waaren mufsteman demnach so wenig, als immer möglich, abneh-