gestalt getroffen, um dieser von England abhängigenMacht ein Ende zu machen.
Godoi’s Leichtsinn und Schwachheit berechtigtenmich zu der Hoffnung , mit Spanien ebenfalls fertigzu werden , und es fester als je in mein Interesse zuziehen. Hiezu mufsten aber unsere Verhältnisse neubasirt werden. Spanien mufste das Kontinental-Systemmit all meinen Handelsgesetzen aunchmen j diefs alleinkonnte mich vor neuen Anstöfsen Sicherm
Die berüchtigte und unvorsichtige Proklamationdes Friedensfürsten hatte bewiesen, dafs Spanien mehraus Furcht, als aus jener bestimmten Ueberzeugunggemeinschaftlichen Interesses , aus welchem der Fa-milienvertrag von 1762 und der von St. Ildefonso her-vorgegangen war j Frankreich anliieng. Machte es indem bis jezt von ihm befolgten Systeme den gering-sten Schritt rückwärts, so durfte ich jeden Augenblickdarauf gefafst seyn, es in den Armen Englands zusehen. Was wäre dann der Lohn für alle di'6 seit ZehnJahren von mir gemachten Anstrengungen gewesen?
Wahr ist es — ich habe es auch schon bey einerfrühem Gelegenheit erwähnt — das Madrider Kabinethatte hinsichtlich dei* balearischen Inseln einige ge-rechte Beschwerden, und durch die Schlacht von Tra-falgar war es bereits sehr gestimmt, sein Bündnifs mituns zu bereuen. Die englische Parthey nahm seit die-sen Ereignissen täglich zu ich wulste es wohl. Wefimmer in einem Hafen wohnte, oder in irgend einerVerbindung mit Amerika stand, wollte Frieden mitEngland. Meine Streitigkeiten mit dem Pabste hattenEinflufs auf die Gesinnungen der Geistlichkeit. ImAllgemeinen jedoch waren die Meinungen für mich, undauf GodoY allein fiel die ganze öffentliche Unzufrieden-heit. Wiewohl er seinen gegen mich begangenen Feh-